2009

Morgenstund‘ hat Gold im Mund

(OS) Auf Gold konnten die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren der Gemeinden Rimbach und Birkenau am vergangenen Sonntag zwar nicht beißen, jedoch ist die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr genauso wertvoll. Am frühen Sonntagmorgen brachen 18 junge Brandschützer aus den Feuerwehren der Gemeinden Rimbach und Birkenau zusammen mit ihren Betreuern auf, um in Heppenheim eben jene Prüfung zu absolvieren. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrmitglied erreichen kann. Die Prüfung besteht insgesamt aus 5 Disziplinen, die sich sowohl aus feuerwehrtechnischen, als auch aus allgemein-sportlichen Aufgaben zusammensetzen. Neben einem Staffellauf und Kugelstoßen müssen die Prüflinge einen Löschangriff nach Norm aufbauen und ihr Fachwissen in einem Frage-Antwort-Gespräch unter Beweis stellen. Außerdem muss eine Schlauchleitung in kürzester Zeit verlegt werden. Unter den fachkundigen Blicken der Wertungsrichter und der mitgereisten Betreuer und Fans, bestanden die Jugendlichen diese Aufgaben mit Bravur, so dass die anfängliche Nervosität bald dem Freudentaumel wich. Bei der anschließenden feierlichen Übergabe der Leistungsspange auf dem Hof der Feuerwehr Heppenheim ließen es sich auch die Gemeindebrandinspektoren beider Gemeinden und zahlreiche Wehrführer nicht nehmen dem erfolgreichen Feuerwehrnachwuchs zu gratulieren. Der Dank der Jugendfeuerwehr Rimbach richtet sich speziell an alle Helfer, die die Jugendlichen auf diesen Tag vorbereitet haben.



Ferienspiele 2009


Am Mittwoch Nachmittag machten 28 Teilnehmer der Rimbacher Ferienspiele Station bei der Freiwilligen Feuerwehr. Deren zahlreiche Helfer hatten sich bereits Stunden zuvor getroffen, um mehrere Spielstationen für die Kinder vorzubereiten. Nach einer kurzen Begrüßung durch Frank Schmitt von der Feuerwehr wurden die Kinder in 5 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam einen Betreuer, mit dem die einzelnen Spielstationen dann durchlaufen wurden. Auf Geschicklichkeit kam es beim Spiel „Balancieren“ an. Hier mußten die Gruppenmitglieder ein kleines Eimerchen mit Wasser befüllen und dieses auf einer Plane stehend über einen kleinen Parcours tragen, ohne allzuviel Wasser zu verlieren. Schnelligkeit und Reaktionsvermögen war beim „Erbsenschlagen“ gefragt. Die kleinen, grünen Erbsen wurden durch ein Rohr auf einen Tisch gelassen, mit nur einem Hammerschlag mußten die Erbsen getroffen werden. Beim „Ziel- und Weitwerfen“ mußten die Kinder einen Feuerwehr – Leinenbeutel in ein markiertes Ziel werfen. Je nach Treffsicherheit wurden die entsprechenden Punkte verteilt. Besonders viel Freude hatten die jungen Rimbacher , als es galt, sich in einen Feuerwehr-, bzw. Jugendfeuerwehrmann zu verwandeln. Hier konnten die jeweiligen kompletten Ausrüstungen und Kleidungsstücke angezogen werden. Da besonders die Einsatzanzüge den Kindern natürlich viel zu groß waren, brach hier zeitweise großes Gelächter aus. Beim „Schlauchkegelnl“ war wieder etwas mehr Geschick und Gefühl gefragt, galt es doch, mittels eines C-Schlauches möglichst viele Kegel zu treffen. Hier wurden auch die Stationsbetreuer besonders „geschlaucht“, denn sie mußten nach jedem Versuch die Wurfgeschosse wieder mühsam aufrollen. Weiterhin stand der „Heiße Draht“, nach dem Prinzip der bekannten Fernsehsendung, zum Zeitvertreib zur Verfügung. Immer wieder wurde auch gerne zu den erfrischenden Getränken gegriffen, welche die Feuerwehr Rimbach selbstverständlich kostenlos zur Verfügung stellte. Nachdem jedes Kind alle Stationen gespielt hatte, kam es zu einem Wettkampf der ganz besonderen Art. Die jeweiligen Stationsbetreuer traten gegen die Kinder zu einem Wettkampf im Schlauchkegeln und Leinen-Zielwerfen an. Zur großen Enttäuschung der Kinder setzte sich hier allerdings die Routine der Aktiven durch, die das Duell für sich entscheiden konnten. Und bei Ferienspielen in der Feuerwehr war natürlich jedem klar, daß auch noch irgendeine Aktion mit Wasser stattfinden würde. Schließlich mußten ja auch alle Kinder ihre Badesachen mitbringen. Da auch das Wetter sommerliche Temperaturen beschert hatte, wurde auf dem Hof vor dem Feuerwehrgerätehaus mittels einer Schlauchleitung eine riesige Wasserwand aufgebaut, unter der sich alle nach Herzenslust austoben durften, was den Ferienspiel-Kindern auch sichtlich viel Spaß bereitete. Unterdessen wurden die Ergebnisse von den Spielen ausgewertet. Bei der mit Spannung erwarteten Siegerehrung bekam die Gewinnergruppe von Frank Schmitt ein kleines Geschenk von der Rimbacher Wehr überreicht. Bei der Verabschiedung spendeten die Kinder dann einen riesigen Applaus an die Damen und Herren von der Feuerwehr. Diese freuten sich darüber sehr, denn das ist ein Zeichen, daß es den Teilnehmern auch in diesem Jahr bei der Feuerwehr in Rimbach wieder sehr viel Spaß gemacht hat. Die weiteren Bilder, welche während des Nachmittages aufgenommen wurden, können in den kommenden Tagen auf der Internetseite www.feuerwehr-rimbach.de angesehen werden. RR



Gewitter tut guter Stimmung keinen Abbruch

Die Vorfreude der jungen Feuerwehrleute war groß, und daher die Enttäuschung umso größer, als am Freitagabend das Kreiszeltlager seitens der jugendfeuerwehr Rimbach vorzeitig abgebrochen werden musste. Alle hatten sich auf das bevorstehende Wochenende gefreut, doch das Wetter machte den jungen Brandschützern einen Strich durch die Rechnung. Doch der Reihe nach: Das Kreiszeltlager der Bergsträßer Jugendfeuerwehren gehört zu den größten Zeltlagern in Deutschland. Rund 1300 Teilnehmern fanden sich vom 15. – 19.07.2009 in Siedelsbrunn ein um ein paar schöne Tage zu verbringen. Das Organisationsteam um den Kreisjugendfeuerwehrausschuss hatte sich wieder ein tolles Programm einfallen lassen. Neben einer Live-Band am Eröffnungsabend, wurde z.B. ein Open-Air Kino und ein Bingo Abend veranstaltet. Natürlich war auch die Jugendfeuerwehr Rimbach mit am Start vor Ort. Alle Teilnehmer trafen sich bereits dienstags am Gerätehaus in der Fahrenbacher Straße um den LKW der Firma Glas Spilger mit Sack und Pack zu beladen. Gewohnt routiniert konnte das Betreuerteam um Jugendwart Frank Faust diese Arbeit erledigen. Am nächsten Tag ging es dann endlich los. Die letzten Sachen wurden noch verstaut und schon setzte sich der Tross in Richtung Siedelsbrunn in Bewegung. Der Zeltplatz in Siedelbrunn war zum ersten Mal Austragungsort des Zeltlagers und schon beim Aufbau zeigte sich, dass alle Feuerwehren etwas enger Zusammenrücken mussten. Schnell wurden die Zelte aufgebaut und fest im Boden verankert. Vor der großen Eröffnung stärkten sich die Rimbacher Brandschützer mit selbst gemachten Hamburgern, was bei den Jugendlichen zu wahren Freudenrufen führte. Zur offiziellen Eröffnung besuchten viele Kameraden der Einsatzabteilung das Lager. Am zweiten Tag verwöhnte Petrus die Lagerteilnehmer mit sommerlichen Temperaturen und so wurde der kostenlose Eintritt in das Wald Michelbacher Freibad gerne in Anspruch genommen. Während die einen sich im kühlen Nass vergnügten, fieberten die anderen schon wieder dem Abend entgegen. Schon seit September letzten Jahres bereiten sich 6 Jugendliche der Rimbacher Jugendfeuerwehr gemeinsam mit ihren Kameraden aus den Großgemeinden Rimbach und Birkenau auf dieses Zeltlager vor. Denn neben dem Zelten wird den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, die Leistungsspange (LSP), das höchste Abzeichen eines/r Jugendfeuerwehrmannes/frau, zu erwerben. Diese Prüfung beinhaltet mehrere Disziplinen aus dem feuerwehrtechnischen Bereich, die die Jugendlichen erfolgreich bestehen müssen. Kein Wunder also, dass die Anspannung dieser Rimbacher von Stunde zu Stunde größer wurde. Am Abend trafen sich die LSP-Anwärter mit ihren Ausbildern um die Örtlichkeiten zu inspizieren und um eine kleine Trainingseinheit zu absolvieren. Für den Freitag war zudem ein Training mit den anwesenden Schiedsrichtern geplant – doch soweit sollte es nicht kommen. Am Freitagmorgen wurden die Lagerteilnehmer von einem lokalen Gewitter geweckt. Die Lagerleitung, die im ständigen Kontakt mit der Zentralen Rettungsleitstelle und dem Deutschen Wetterdienst stand, ordnete die Evakuierung in die nahe gelegene Rudi Wünzer Halle an. An diesem Morgen zeigte sich einmal mehr die hervorragende Organisation und Kameradschaft unter den Bergsträßer Feuerwehren. Schnell wurden Fahrdienste eingerichtet, zusätzliche Kräfte unterstützen bei der Einweisung und das Frühstück wurde kurzer Hand zur Halle gebracht. In kürzester Zeit war das komplette Lager umgezogen. Als nach 2 Stunden die Entwarnung kam, konnten alle wieder zurück auf den Zeltplatz. Das LSP-Training wurde auf den Nachmittag verlegt. Doch ein einsetzender Dauerregen machte auch dieses zunichte. Leider konnte auch der Zeltplatz die Wassermassen nicht richtig aufnehmen bzw. ableiten, sodass sich dieser in eine schlammige Rutschbahn entwickelte. Als sich gegen Abend die Lage nicht entspannte und eine Besserung auf Grund der Vorhersagen nicht in Sicht war, entschied man sich zur Absage der LSP. Die Durchführung wäre zu gefährlich für die LSP-Anwärter gewesen, das Verletzungsrisiko war zu hoch. Noch am gleichen Abend entschieden die Betreuer der Jugendfeuerwehr Rimbach das Lager vorzeitig zu verlassen und nach Rimbach zurück zukehren. Obwohl alle Teilnehmer das Beste aus dem Regenwetter machten und sich mit Karten- und Brettspielen die Zeit vertrieben, war eine Weiterführung des Zeltlagers nicht mehr möglich. Die Enttäuschung, vor allem bei den LSP-Anwärtern, war groß. Doch freuen sich alle Teilnehmer schon wieder auf die nächsten Veranstaltungen und auf das nächste Kreiszeltlager 2010. Übrigens: ein Nachholtermin für die LSP-Abnahme ist auch schon gefunden. Am 20.09.2009 werden die jungen Brandschützer in Heppenheim ihr Können unter Beweis stellen.



Rimbacher Feuerwehrnachwuchs beweist sein Können

Die Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr ist eine Auszeichnung für junge Brandschützer. Sie beinhaltet mehrere Aufgaben, sowohl aus dem feuerwehrtechnischen, als auch aus dem spielerischen Bereich. Die Jugendflamme ist in 3 Stufen eingeteilt, wobei die erste Stufe sogar vom Jugendwart abgenommen werden darf. Die Inspektionsübung der Einsatzabteilung am vergangenen Wochenende war den Jugendbetreuern um Jugendwart Frank Faust Anlass genug, diese Prüfung durchzuführen. Schon im vergangenen Monat trafen sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern im Rahmen eines Übungsabends und ließen sich in 4 von 5 Aufgaben prüfen. Die Jugendleitung freute sich sehr darüber, dass auch die beiden Gemeindebrandinspektoren Karsten Spilger und Klaus Kadel, sowie die Wehrführung in Person von Michael Kadel und Thomas Dörr der Einladung gefolgt waren. Unter ihren strengen Blicken mussten die jungen Floriansjünger beweisen, dass sie einen Rollschlauch richtig aus- und wieder einrollen können. Darüberhinaus galt es einen Leinebeutel durch ein gestecktes Ziel zu werfen, wasserführende Armaturen zu erklären und Knoten und Stiche richtig anwenden zu können. Die letzte Aufgabe fand schließlich im Vorfeld der Inspektionsübung statt. Noch einmal bewiesen die Jugendlichen ihren hervorragenden Ausbildungsstand. Zu Recht erhielten sie für ihre gezeigten Leistungen die Jugendflamme Stufe 1 aus den Händen von Bürgermeister Pfeiffer, KBI Wolfgang Müller, Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger, Wehrführer Michael Kadel und Jugendwart Frank Faust.



Christbaum-Sammelaktion 2009

Am Samstag fand in Rimbach die Christbaum-Sammelaktion der Jugendfeuerwehr statt. Die rund 25 Helfer aus den Reihen der Jugendwehr und der Einsatzabteilung, sowie Bernhard und Jürgen Fuhr trotzten dabei der eisigen Kälte und brachten die Bäume wie jedes Jahr zur Grünschnittdeponie „Aspenklamm“, wo sie nun umweltgerecht entsorgt werden können. Bereits früh am morgen ging es bei – 13 Grad los. Die Betreuer waren bereits im Vorfeld tätig und so konnte jede der vier Sammelgruppen mit reichlich warmem Tee und Kaffee, sowie selbstgebackenem Kuchen die Sammlung in Angriff nehmen. Besonders für die Fahrer der Traktoren stellte die Sammlung in diesem Jahr ein „eisiges“ Vergnügen dar, auch zwei Fahrzeuge des gemeindlichen Bauhofes waren mit im Einsatz. Die Jugendlichen sammelten die Bäume und brachten diese zur nächsten Straßenkreuzung, wo diese dann ordnungsgemäß auf den Anhängern verladen wurden. Nicht selten mussten die Erwachsenen dann auch einmal zur Motorsäge greifen, da einige Exemplare doch von beachtlicher Größe waren. Insgesamt wurden von den Rimbachern acht Anhänger voller Bäume auf die Deponie transportiert. Die Sammlung dauerte rund vier Stunden und verlief erfreulicherweise reibungslos. Nach getaner Arbeit gab es bei der Rückkehr dann ein wärmendes Essen im Feuerwehrgerätehaus. Jugendfeuerwehrwart Frank Faust zog am Ende ein durchweg positives Fazit. Seine Hochachtung galt nicht nur den fleißigen Sammlern, sondern vor allem auch den Fahrern der Fahrzeuge, die es auf teilweise rutschigem Untergrund nicht immer einfach hatten. Sein Dank geht aber auch an die Bürger, durch deren Spenden wieder ein ordentlicher Betrag zur Unterstützung der Jugendarbeit in der Rimbacher Feuerwehr zusammengekommen ist. RR
Neuer Terminplan der Jugendfeuerwehr Die Übungsabende der Jugendfeuerwehr Rimbach finden ab diesem Jahr jeden Dienstag von 18:00 bis 19:30 Uhr im Gerätehaus Rimbach statt. Vorbeischauen und Reinschnuppern lohnt sich auf jeden Fall, denn auch in 2009 warten wieder viele tolle Events auf alle Teilnehmer. Neben dem traditionellen Kreiszeltlager mit 1200 Jugendlichen erwarten euch jede Menge Spiel, Spaß und Abenteuer.


Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr

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Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr

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