Jugendfeuerwehr Rimbach zu Gast in Bürstadt

Kaum haben die Sommerferien für die hessischen Schüler begonnen, treffen sich auch schon die Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Bergstraße zu ihrem traditionellen Kreiszeltlager. Wie im vergangenen Jahr auch führte ihr Weg wieder nach Bürstadt, auf das Gelände der Freizeit- und Hobbykicker neben dem Stadion. Auch die Jugendfeuerwehr Rimbach war vor Ort und verbrachte 5 sommerliche Tage in der Riedstadt. Schon früh am Mittwochmorgen traf man sich am Gerätehaus in Rimbach. Schnell wurden noch die letzten Sachen auf dem LKW der Firma Glas Spilger verladen. Gemeinsam mit den Jugendlichen aus Mitlechtern steuerte man schließlich Richtung Bürstadt um dort in Windeseile die Zelte aufzuschlagen. Diese Eile war schließlich auch geboten, denn aus den Radios kündigte sich eine Schlechtwetterfront an. Als diese jedoch den Zeltplatz erreichte, waren die Rimbacher Zelte bereits sicher verzurrt und fest im Boden verankert. Bei der offiziellen Begrüßung am Mittwochabend konnten die Jugendlichen neben dem stellv. Gemeindebrandinspektor Klaus Kadel auch den Rimbacher Wehrführer Michael Kadel und einige Kameraden der Einsatzabteilung begrüßen. Die Freude um den offiziellen Beginn des Zeltlagers wich jedoch bald einer angespannten Nervosität. Die deutsche Fußballnationalmannschaft bestritt just an diesem Abend ihr Halbfinalspiel gegen die Türkei. Natürlich reagierten die verantwortlichen Organisatoren sofort und bauten eine große Leinwand für alle Teilnehmern auf. So konnte der Finaleinzug des deutschen Team gemeinsam mit rund 1.000 weitern Lagerteilnehmern gefeiert werden. Donnerstag und Freitag standen ganz im Zeichen des Lagerlebens. Neben dem obligatorischen Schwimmbadbesuch standen die Lagerspiele, ein Bull-Ryding-Turnier, ein Open-Air-Kino und ein Fußball-Turnier im Mittelpunkt. Der Samstag wiederum war durch die Leistungsspange geprägt. Obwohl die Rimbacher Jugendwehr in diesem Jahr keine Mannschaft stellte, träumte doch so mancher bereits von der höchsten Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrler erreichen kann. Bei so manchem Teilnehmer konnten man daher auch am Abend den berühmten Stein förmlich fallen hören, als der Kreisjugendfeuerwehrwart Stephan Schmitt allen zum Bestehen gratulierte. Den Jugendlichen blieb im Anschluss an die feierliche Übergabe genug Zeit bei der anschließenden Lagerdisco die gezeigten Leistungen zu feiern. Doch eine Überraschung stand den jungen Floriansjüngern noch bevor – der Auftritt der Feuer-Girls. Mit gewagter Akrobatik und Feuerrädern heizten sie den Zuschauern noch einmal richtig ein. Rückblickend erlebten die Rimbacher Brandschützer wieder 5 ereignisreiche Tage und so fällt auch das Fazit vom Rimbacher Jugendwart Frank Faust durchweg positiv aus.


Großübung aller Rimbacher Jugendfeuerwehr

Am vergangenen Samstag fand eine gemeinsame Übung aller Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rimbach statt. Als Objekt hatten die Verantwortlichen Jugendwarte das Gebäude der Firma Schmitt und Kapp neben der Odenwaldhalle auserkoren. Zum Einsatzleiter wurde Frank Faust bestimmt, der kurz nach 14 Uhr den Einsatzbefehl für die Jungen und Mädchen aus Rimbach, Zotzenbach, Lauten-Weschnitz und Mitlechtern per Funk übermittelte. Dieser lautete „Brand im Bürogebäude, der auf die angrenzende Halle überzugreifen droht und 2 vermißte Personen“.Dann wurden die einzelnen Jugendfeuerwehren per Funk abgerufen und fuhren die fiktive Einsatzstelle an. Schnell waren die beiden vermissten Personen gefunden und gerettet. Es wurde eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut. Dabei wurde das Wasser sowohl mittels einer Saugleitung aus der Weschnitz entnommen, als auch vom Hydranten. Binnen weniger Minuten hatten die 4 Jugendwehren, die mit über 30 Mitgliedern angetreten waren, 12 C-Strahlrohre unter Wasser. So konnte das Feuer von allen Seiten des Gebäudes in Angriff genommen werden. Dabei hatten die Mädchen und Jungen keinen leichten Stand, denn ständig drehende Winde sorgten dafür, dass die meisten von ihnen selbst richtig naß wurden, was aber aufgrund der Witterung eine willkommene Erfrischung darstellte.Begutachtet wurde die Übung u.a. vom Rimbacher Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, dem Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger, dem stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Merker, sowie den Wehrführern aus der Gemeinde. Bei einer gemeinsamen Begehung der Einsatzstelle konnten sich die Gäste vom Leistungsstand der Gruppen ein Bild machen und den Jugendlichen Brandschützern direkt vor Ort noch die ein oder andere feuerwehrtechnische Frage stellen.Nach dem gemeinsamen Abbau fuhren dann alle Mannschaften in das Rimbacher Feuerwehrgerätehaus. Dort fand die Abschlußbesprechung statt, bei der dann auch Bürgermeister Pfeifer und Gemeindebrandinspektor Spilger lobende Worte an die 4 Jugendfeuerwehren richteten. Dabei wurde auch betont, dass gerade auch im Hinblick auf den späteren Dienst in der Einsatzabteilung die Zusammenarbeit mit den Ortsteilwehren einen eminent wichtigen Faktor darstelle und dass man dies auch deshalb bereits in der Jugendfeuerwehr immer wieder üben sollte.Zum Abschluß lud Karsten Spilger alle Anwesenden zu einem kleinen Imbiß ein. Für die Mitglieder der JF Rimbach-Mitte stehen bereits weitere Termine auf dem Programm.Am Montag (16.) ist der letzte Abgabetermin für die Anmeldung Kreiszeltlager mitsamt dem zu entrichtenden Betrag von 35 €. Zum packen für das Zeltlager trifft sich die Gruppe am Dienstag (24.) um 18 Uhr am Gerätehaus, die Abfahrt erfolgt Mittwochs (25.)um 9.30 Uhr.
Das Bezirkszeltlager findet vom 24.-27.7. in Rimbach statt, auch hierfür ist am Montag Anmeldeschluß. Auch die Mitglieder, welche nicht teilnehmen, werden gebeten, die ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformulare für beide Veranstaltungen am Montag abzugeben.


Jugendausschuss bestätigt


(RR) Der Jugendausschuss der Jugendfeuerwehr Rimbach tritt auch im Jahr 2008 in gleicher Besetzung an. Dies ergaben die Wahlen am ersten Montag im neuen Jahr. Turnusgemäß wählten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr am Anfang des Jahres ihren Jugendausschuss. Dieser vertritt die jungen Brandschützer gegenüber ihren Betreuern und nimmt dadurch eine Art „Klassensprecher-Funktion“ ein. In diesem Jahr besteht der Jugendausschuss aus dem Jungensprecher Kim Janske und seinem Stellvertreter Lukas Kohl. Die Mädchen werden durch Hanna Kohl und Sarah-Kristin Fünfstück vertreten. Somit kann der alte Ausschuss seine erfolgreiche Arbeit aus dem vergangenen Jahr in gleicher Besetzung fortführen. Der Jugendwart Frank Faust und die Betreuer wünschen den neu Gewählten viel Spaß und Glück bei ihrer Arbeit und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. ( siehe Bild )


Christbaumsammlung 2008

(RR) Am vergangenen Wochenende war es wieder einmal soweit: Wie in nahezu allen Orten traf sich auch die Jugendfeuerwehr aus Rimbach, um in der Kerngemeinde, sowie dem Ortsteil Albersbach, samt Gertelsklingen, die ausgedienten Weihnachtsbäume einzusammeln. Aufgrund der Rimbacher Neubaugebiete muß die Aktion von den Verantwortlichen, in diesem Falle Frank Faust und Oliver Spreng, mittlerweile in vier Sammelabschnitte aufgeteilt werden. Natürlich müssen hierzu auch die entsprechenden Fahrzeuge samt Fahrer organisiert werden, was die beiden wieder bravourös gemeistert hatten. Eine Gruppe sammelt dabei Albersbach, Gertelsklingen, sowie im Albersbacher Weg die Bäume ein, die zweite im Bereich Mühlbächel, Jahnstraße und den angrenzenden Neubaudebieten, Gruppe 3 ist in der Ortsmitte von Rimbach unterwegs und die letzte Gruppe fährt die Waldstraße und das Nibelungenviertel ab. Auch für die Verpflegung war bestens gesorgt. Bereits früh am Samstag morgen trafen sich die Jugendbetreuer um Kaffee und Tee in großen Mengen vorzubereiten, damit die fleißigen Sammler unterwegs mit wärmenden Getränken versorgt waren. Kurz nach 9 Uhr ging es dann endlich los. Für jede Gruppe stand ein Traktor mit entsprechend großer Rolle zur Verfügung. Durch vorauseilende Fahrzeuge wurde die Sammlung angekündigt und die Bäume wurden gegen eine Spende, welche der Jugendarbeit in der Rimbacher Wehr zugute kommt, mitgenommen. „Das ist ganz schön anstrengend“ stellte der ein oder andere der jugendlichen Sammler fest, „da kommt man ganz schön ins Schwitzen“, mussten sie doch die Bäume immer jeweils straßenweise bis zur nächsten Kreuzung schleppen, da die Verladung aus Sicherheitsgründen nur im Stand erfolgen darf. Insgesamt steuerten die 4 Sammelgruppen mit ihren vollbeladenen Anhänge-Rollen dann zehnmal die Grünschnittdeponie „Aspenklamm“ an, wo die Bäume fachgerecht entsorgt werden. Nach und nach trafen die Gruppen nach erledigter Arbeit wieder im Feuerwehr-Gerätehaus ein, wo das Küchenteam mit einem leckeren Mittagessen zur Stärkung wartete. Danach wurden von den Betreuern noch die eingesetzten Fahrzeuge gereinigt und betankt, ehe die Aktion bis gegen 16 Uhr dann beendet war. Jugendfeuerwehrwart Frank Faust zeigte sich am Ende mit deren Verlauf sehr zufrieden: „Es ging alles reibungslos über die Bühne, es gibt keinerlei Zwischenfälle oder Schadensmeldungen zu beklagen.“ Sein besonderer Dank ging neben den Helfern aus der Einsatzabteilung an die Küchen-Mannschaft und vor allem an die Fahrer Bernhard Fuhr, Bastian Weisener, Markus Spilger und Karl-Peter Mader. „Gerade in der heutigen Zeit ist es nicht mehr selbstverständlich, wenn die Leute ihre wenige Freizeit für eine solche ehrenamtliche Tätigkeit opfern. Auch das Fahren mit Trekkern und Rollen durch die teilweise sehr engen Straßen ist nicht jedermanns Sache. Da musst du erst mal jemanden finden, der das macht und vor allem auch kann.“ Auch an die Gemeinde Rimbach richtete sich sein Dank, denn schließlich dürfen nicht nur die Bäume auf der Deponie gelagert werden, sondern es wurden seitens des Bauhofes auch Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Klaus Kadel war diesbezüglich den gesamten Tag über zur Stelle und darüber hinaus für alle Gruppen, ganz gleich wo diese sich gerade befanden, jederzeit über Funk ansprechbar. Dass es dennoch immer wieder etwas Neues bei der alljährlichen Sammlung zu erleben gibt, stellte Mitsammler Roland Rettig erstaunt fest: Ich war in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal dabei, aber erstmals habe ich es erlebt, dass ein Mitbürger seinen Baum, vermutlich nachts, im Bushäuschen am Bahnhof deponiert hatte, um sich die kleine Spende für die Jugendfeuerwehr zu sparen.“ Dennoch bekamen die Rimbacher einen stattlichen Betrag zusammen, mit dem sie u.a. Ausrüstungsgegenstände und Lehrmittel anschaffen werden. Am Ende des Tages zogen alle ein durchweg positives Resümee und diskuttierten bereits jetzt über Vorschläge, wie man die Aktion im kommenden noch weiter verbessern könnte.