Megazeltlager 2007 in Mühlheim

(RR) In der Zeit vom 16.-19. August fand in Mühlheim am Main nach dem Jahr 2000 die zweite Auflage des Megazeltlagers der südhessischen Jugendfeuerwehren statt. Neben dem Landkreis Bergstraße waren auch die Gruppen aus den Kreisen Offenbach, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Odenwald mit von der Partie. Insgesamt nahmen etwa 4.000 Personen an dem Lager teil und darunter natürlich auch die Jugendfeuerwehren aus Rimbach, Zotzenbach, Lauten-Weschnitz und Mitlechtern. Auch für die Rimbacher Betreuer bedeutete die Veranstaltung eine logistische Meisterleistung. So traf man sich bereits am Tag vor der Abreise nach Mühlheim am Rimbacher Gerätehaus, um das Zeltlager-Equipment der einzelnen Gruppen gemeinsam auf einen von Karsten Spilger zur Verfügung gestellten LKW zu verladen. Am Donnerstag brachen dann alle gemeinsam mit LKW, einem Reisebus und zwei Mannschaftstransportfahrzeugen auf nach Mühlheim, die Gesamtgemeinde war mit 55 Personen recht stark vertreten. Der Aufbau in Mühlheim gestaltete sich etwas problematisch, kein Wunder bei so vielen Jugendfeuerwehren. So mußten die Rimbacher ihre gesamte Ausrüstung samt Mannschaftszelten etwa 100 m über über den Platz schleppen. Doch rechtzeitig zum Abendessen waren die Zelte aufgeschlagen und am Abend herrschte bei der großen Karaoke-Show im riesigen Festzelt Hochstimmung. Vor der Show wurde das Lager offiziell eröffnet, hier war auch der Bergsträßer Landrat Matthias Wilkes mit von der Partie. Am Freitag und Samstag war für die Jugendlichen allerhand geboten. So wurde auf dem angrenzenden Sportgelände ein „lebendiges“ Logo erstellt, neben diversen Sport-Turnieren gab es die Möglichkeit, sich auf einer Spielstraße, an Kletterwänden, bei einer Stadtrallye oder der Jobbörse der größeren Firmen aus der Umgebung die Zeit zu vertreiben. Auch Polizei und Bundeswehr waren mit Infoständen bezüglich Ausbildungsplätzen vertreten. Weiterhin wurden Workshops über die Fortbildung in Erster Hilfe und Origami angeboten. Auch beim Bull-Riding, Bungee-Run und Aerotrim hatten die Rimbacher viel Spaß. Bei der Lagerolympiade wurde ebenfalls teilgenommen. Am Samstag beteiligten sich die Jugendlichen und Betreuer aus der Gemeinde dann am Weltrekord „Wir schaffen die 1.000“, als diese Anzahl von Strahlrohren gleichzeitig unter Wasser gestellt wurde. Dabei wurden in der Mühlheimer Schleuse etwa 100.000 Liter Wasser pro Minute aus dem Main gepumpt. Die dabei entstanden Wasserwand samt Regenbogen stellte ein phantastisches Bild dar. Spektakulär war die große „Wetten dass“ – Show im Festzelt. Hier gab es wie beim Original im Fernsehen auch tolle Außenwetten, die live ins Festzelt übertragen wurden, wo weiterhin bei Live-Musik und Disco-Partys kräftig gefeiert werden konnte. Ein riesiges Feuerwerk am Samstag abend brachte nicht nur die Kinderaugen zum Leuchten. Auch ein ökumenischer Gottesdienst wurde am Sonntag abgehalten. Bei verschiedenen Schauübungen der Wehren aus dem Kreis Offenbach staunten die jungen Rimbacher nicht schlecht. Aber auch die Kameradschaft kam unter den 4 Jugendwehren aus Rimbach nicht zu kurz. So saßen am Abend alle gemeinsam am Rimbacher Zeltplatz. Auch die traditionelle Wasserschlacht der Kinder gegen die Betreuer wurde ebenso gemeinsam ausgetragen, wie alle anderen Aktionen rund um das Zeltlager. Am Ende waren alle traurig, dass es schon wieder vorbei war und die Heimreise am Sonntag angetreten werden musste. Letztendlich hatte man nur zwei volle Tage auf dem Zeltplatz verbracht. Das ist für eine Veranstaltung dieses Ausmaßes, verbunden mit dem logistischen Aufwand, viel zu kurz. Dennoch freuen sich alle schon wieder auf die Zeltlager auf Kreisebene im kommenden Jahr, die mit Sicherheit auch wieder gemeinsam in Angriff genommen werden. ( siehe Bild )


Kreiszeltlager 2007

(RR) Vom vergangenen Mittwoch bis Sonntag fand das traditionelle Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Bergstraße statt. Auch die Gruppe aus Rimbach war hier natürlich mit von der Partie. Ursprünglich sollte das Zeltlager auf dem hohen Darsberg im Neckartal abgehalten werden, doch aufgrund der schlechten Witterung in den vergangenen Wochen konnte der Zeltplatz nicht mehr rechtzeitig hergerichtet werden. Glücklicherweise sprangen die Stadt, sowie die Feuerwehr Bürstadt kurzerhand in die Bresche und so konnte man auf dem dortigen Gelände der Freizeitkicker zusammen mit Lauten-Weschnitz und Zotzenbach fünf schöne Tage verbringen. Bereits früh am Mittwoch morgen machte sich der 20-köpfige Tross aus Rimbach-Mitte auf ins Ried und nachdem die großen Mannschaftszelte aufgeschlagen waren, konnte das Zeltlager richtig beginnen. Am Abend wurde die Veranstaltung mit insgesamt 1100 Teilnehmern dann offiziell eröffnet. Nach schmissigen Klängen des Fürther Spielmannszuges, der mit seinen Cheerleadern angetreten war, wurde das Lagerfeuer mittels eines Brandpfeiles vom Vizeweltmeister Harry Schweigkoffer vom Pfeil- und Bogenclub Bürstadt spektakulär entzündet. Am Donnerstag und Freitag standen für die jungen Rimbacher dann die Lagerspiele auf dem Programm, wobei zwar sehr gute Ergebnisse erzielt wurden, es aber für die vorderen Plätze dennoch nicht reichen sollte. Besondere Beachtung fand hierbei die Gaudi-Mannschaft „RiZoLa“, welche sich aus den Betreuern der Gruppen aus Rimbach, Zotzenbach und Lauten-Weschnitz zusammensetzte und außer Konkurrenz antrat. Auch beim großen Open-Air-Kino am Donnerstag abend verfolgte der Rimbacher Nachwuchs gespannt den auf eine große Leinwand projizierten Spielfilm. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Leistungsspange. Diese ist das höchste Abzeichen der deutschen Jugendfeuerwehr und Grundvoraussetzung für die Übernahme in den aktiven Einsatzdienst. Auch hier war ein Rimbacher am Start. Robin Reibold konnte die Auszeichnung in einer aus mehreren Jugendfeuerwehren zusammengestellten Mannschaft unter Leitung der Feuerwehr Birkenau erringen. Am Samstag abend wurden die Spangen dann feierlich verliehen, nachdem alle gemeinsam den Lagergottesdienst feierten und die Siegerehrung der Lagerspiele durchgeführt war. Der Wettergott hatte auch rechtzeitig ein Einsehen mit den Nachwuchs-Brandschützern, so dass die Rimbacher auch mehrmals das Bürstädter Waldschwimmbad besuchen konnten. Unvergessen sicher auch das kurzerhand organisierte Fußballspiel zwischen den Betreuern aus Rimbach gegen die Jugendlichen aus Lauten-Weschnitz und Zotzenbach. Hier wurde relativ schnell deutlich, wer die bessere Kondition hatte und so konnten die „Kleinen“ die „Großen“ mit 8:6 in die Schranken weisen. Die Revanche fand dann in Form einer Wasserschlacht statt, wobei die Erfrischungen aufgrund der Hitze aber sehr dankend angenommen wurden. Bereits in August machen sich die Jugendwehren erneut auf den Weg in ein Zeltlager. Dann campen die fünf südhessischen Landkreise mit ca. 4400 Teilnehmern gemeinsam in Mühlheim bei Offenbach. Für die Rimbacher stehen aber bereits am kommenden Wochenende wieder Termine auf dem Programm: Am Samstag (21.) ist die Jugendfeuerwehr zur Inspektionsübung ab 13.30 Uhr ebenso eingeladen, wie zum Grillabend der Rimbacher Wehr ab 19 Uhr am Gerätehaus.


Jugendfeuerwehr besucht Aktionsmeile

Wie in den Jahren zuvor besuchte die Jugendfeuerwehr Rimbach auch in diesem Jahr den Kreisjugendfeuerwehrtag der Bergsträßer Jugendwehren. Eingeladen hatte die Jugendfeuerwehr Hüttenfeld anlässlich seines 30sten Geburtstages. Auf einer großen Aktionsmeile verbrachten die Jugendlichen bei strahlendem Sonnenschein einen tollen Tag. Bevor es jedoch zur belebten Aktionsmeile ging, kämpfte die Wettkampfgruppe der Rimbacher Nachwuchsbrandschützer noch um den heiß begehrten Kreispokal. Neben einem Staffellauf, der gespickt mit Hindernissen war, mussten die jungen Wettkämpfer auch eine Löschübung nach Dienstvorschrift vorführen. Auch bei dieser Übung mussten Hindernisse, wie eine Leiterwand, einen Kriechtunnel oder eine Hürde überwunden werden. Dank der guten Vorbereitung absolvierten die Jugendlichen diese Übungen zur vollsten Zufriedenheit ihrer Betreuer Björn Schmitt und Markus Papsch . Die Jungen und Mädchen erreichten einen hervorragenden 5. Platz und qualifizierten sich dadurch für den Südhessenpokal. Dieser wird am 22. September in Mümlingen – Crumbach ausgetragen. Im Anschluss an den Wettkampf besuchte man schließlich die Aktionsmeile. Dort warteten jede Menge Spiele auf die Jugendlichen. Neben einer Hüpfburg, einem kleinen Fußballplatz und einem Feuerhaus, gab es auch eine große Fahrzeugausstellung zu sehen. Auch der kulinarische Genuss kam nicht zu kurz. Neben einem reichhaltigen Mittagessen gönnte man sich in der Hüttenfelder Innenstadt zum Abschluss noch einen großen Eisbecher.


Rimbacher Nachwuchsbrandschützer wählen Jugendausschuss

Was in der Schule der Klassensprecher ist, sind in der Jugendfeuerwehr der Jungensprecher und die Mädchensprecherin. Turnusgemäß wählte die Jugendfeuerwehr Rimbach in der ersten Übungsstunde im neuen Jahr ihren neuen Jugendausschuss. Die Aufgaben sind vergleichbar mit denen eines Klassensprechers. Bei Problemen und Fragen können die Jugendlichen über den Jugendausschuss an die Betreuer herantreten, wenn sie dies nicht direkt machen möchten. Denkbar knapp fielen in diesem Jahr die Wahlen aus. Bei vier zu wählenden Funktionen gab teilweise nur eine Stimme die Entscheidung. Zum neuen Jugendsprecher wählte die Versammlung Lukas Kohl, sein Stellvertreter ist Kim Janske. Bei den Mädchen bilden Hanna Kohl (Mädchensprecherin) und Sarah-Kristin Fünfstück (Stellvertreterin) die Spitze. ( siehe Bild )


Angehender Scheunenbrand in L.-Weschnitz / Übung der Rimbacher Jugendwehren

(RR) „Übung-Übung-Übung, Florian Lauten-Weschnitz 48, fahren Sie in die Ortsstraße 40, dort beginnender Scheunenbrand“, so lautete um 13.07 Uhr der Befehl von Einsatzleiter und Bezirksjugendwart Alexander Baltz an seine Jugendfeuerwehr-Kollegen am vergangenen Samstag. Hintergrund war die dritte gemeinsame Großübung aller Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rimbach, welche im Ortsteil Lauten-Weschnitz durchgeführt wurde. Die abrufbereiten Einsatzkräfte hatten sich mit ihren Fahrzeugen an der Pfalzbachhalle in Mitlechtern getroffen und nach Eingang dieses Befehls wurde das Objekt mit Blaulicht und Martinshorn angefahren. Alleine diese Anfahrt zum Objekt war für viele der Mädchen und Jungen natürlich ein absoluter Höhepunkt. Beim landwirtschaftlichen Anwesen Steinmann galt es nun dieses fiktive Feuer zu bekämpfen. Um 13.09 traf natürlich die als erste abgerufene Gruppe aus Lauten-Weschnitz an der Scheune ein, gefolgt von Mitlechtern, sowie den ebenfalls herbeigeeilten Gruppen aus Rimbach und Zotzenbach. So könnte es sich auch späterhin, wenn es sich nicht mehr um Jugendfeuerwehr-Übungen, sondern um reale Fälle handelt, abspielen. Das nennt man Einsatztaktik und es ist sehr wichtig, wenn die Jugendlichen erste Eindrücke davon vermittelt bekommen, wie man mit anderen Feuerwehren zusammenarbeitet. Gerade in der vergangenen Woche war dies leider wieder einmal vonnöten, als es in der Rimbacher Waldstraße zu einem Dachstuhlbrand gekommen war. Bei der Übung am Samstag wurde nun im Bach das Wasser gestaut und mittels einer Saugleitung entnommen. Über eine Pumpe musste es dann zum Einsatzort befördert werden. Dies war die Aufgabe der Jugendwehr aus Zotzenbach, welche desweiteren eine Wasserleitung bis zur Scheune aufbaute und dort drei C-Strahlrohre im Einsatz hatte. Ebenfalls mit drei Strahlrohren ging das Team aus Lauten-Weschnitz am Objekt zu Werke, das Wasser wurde einem Unterflurhydrant entnommen. Gleiches galt für die Gruppe aus Mitlechtern. Die Rimbacher waren mit dem LF 10/6 zur Stelle, aus dessen Tank wurden sie mit Wasser versorgt und hatten sechs Strahlrohre im Einsatz. Der Brand konnte so von allen Seiten bekämpft werden. Bevor dies alles geschehen konnte, wurden natürlich noch die gefährdeten Tiere fiktiv in Sicherheit gebracht, Personen befanden sich keine in der Scheune. So konnte Einsatzleiter Baltz schon nach kurzer Zeit vermeldet werden, dass man den Brand unter Kontrolle habe. Begutachtet wurde die Übung vom Rimbacher Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, Kreisbrandmeister Reiner Agostin, Kreisjugendwart Stephan Schmitt und Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger. Aber auch Andreas Griegisch, Wehrführer von Lauten-Weschnitz, sein Stellvertreter Norbert Weber, sowie die jeweils stv. Wehrführer Thomas Dörr (Rimbach), Helmut Bitsch (Zotzenbach) und Thomas Eberle (Mitlechtern) ließen es sich nicht nehmen, sich vom Leistungsstand der Jugend ein Bild zu machen. Bei der gemeinsamen Begehung konnten sie den Mädchen und Jungen der Jugendwehren durchweg eine gelungene Übung bescheinigen. Bei der abschließenden Besprechung im Gerätehaus von Lauten-Weschnitz fanden Karsten Spilger, Rainer Agostin und Stephan Schmitt lobende Worte für den Nachwuchs der Brandschützer in der Großgemeinde und betonten noch einmal, wie wichtig die Zusammenarbeit der Ortsteilwehren sein könne und bedankten sich auch bei den Jugendwarten und Betreuern, welche natürlich bei der Übung unterstützend tätig waren, für deren geleistete Arbeit. Ein Dank ging natürlich auch an die Familie Steinmann, welche freundlicherweise „das Objekt“ zur Verfügung gestellt hatte. Doch alle hielten sich kurz mit ihren Worten, denn schließlich wartete das Küchenteam mit einem Imbiß und angesichts der hochsommerlichen Temperaturen gekühlten Getränken und das hatten sich die Jugendfeuerwehren an diesem Tage auch redlich verdient.
Jugendfeuerwehren an diesem Tage auch redlich verdient.


Cristbausammlung 2007

(RR) Viel zu tun gab es für die Mitglieder der Rimbacher Jugendfeuerwehr am Samstag vormittag. Zusammen mit ihren Betreuern und weiteren freiwilligen Helfern zogen sie auch in diesem Jahr wieder durch die Straßen der Kerngemeinde, sowie Albersbach und Gertelsklingen, um die ausgedienten Weihnachtsbäume einzusammeln. Bereits im Vorfeld verlangt diese Sammlung den Verantwortlichen im organisatorischen Bereich alles ab, gilt es doch vor allem, für die vier sammelnden Gruppen ausreichend Fahrzeuge zur Verfügung stellen zu können. So werden für jeden Trupp ein Trekker mit entsprechender Anhänge-Rolle, sowie ein Begleitfahrzeug und natürlich auch die jeweiligen Fahrer benötigt. Ebenso war ein Unimog des gemeindlichen Bauhofes mit im Einsatz. Gerade das Steuern der Fahrzeuge ist im Wochenend-Einkaufsverkehr nicht gerade einfach. Auch für die Einteilung der Straßen pro Gruppe und die Verpflegung, in erster Linie mit wärmenden Getränken, muß genauso gesorgt werden, wie letztendlich für die Entsorgung der eingesammelten Bäume auf der Grünschnittdeponie der Gemeinde in der „Aspenklamm“. Nachdem diese Aufgaben von Jugendfeuerwehrwart Frank Faust und seinem Stellvertreter Oliver Spreng alle erledigt waren, konnte es also losgehen. Und wieder einmal zeigte es sich, dass man bei solchen Aktionen vor unvorhersehbaren Ereignissen nie gefeit ist. Denn die eine Gruppe hatte mit der Sammlung noch gar nicht begonnen, als an ihrer Anhänge-Rolle ein technischer Defekt eintrat. Aber auch im Improvisieren ist die Feuerwehr geübt und in aller Kürze war dank Markus Spilger für Ersatz gesorgt und so konnte es auch für diese Gruppe mit etwas Verspätung dann losgehen. „Glücklicherweise passierte uns das Malheur gleich nach der ersten Kurve. So konnten wir die Rolle auf den Feuerwehrparkplatz zurückziehen. Nicht auszudenken, wenn wir bereits mitten in der Sammlung gewesen wären und dann die Bäume hätten umladen müssen. Dies hätte nicht nur einen enormen Kraftaufwand bedeutet, sondern unter Umständen auch noch ein vorübergehendes Verkehrschaos ausgelöst, da wir mitten im Ort gestanden hätten. Ein Riesenkompliment an Markus, der innerhalb kürzester Zeit mit der Ersatzrolle zur Stelle war“ zeigte sich Roland Rettig als Betreuer dieser Gruppe froh darüber, nicht in größere Schwierigkeiten geraten zu sein. Während der Sammlung staunten nicht nur die Kinder, sondern auch die Betreuer nicht schlecht, welche Prachtexemplare an Bäumen die Bürger aus ihren Wohnzimmern schleppten, nicht nur einmal musste zur Motorsäge gegriffen werden, um die teilweise über 2,50 großen Bäume zu zerkleinern, damit man sie überhaupt auf den Wagen hieven, bzw. sie dort entsprechend platzieren konnte. Nachdem die Jugendlichen die Bäume für eine freiwillige Spende zugunsten der Jugendarbeit eingesammelt hatten, wurde diese auf der Grünschnittdeponie der Gemeinde abgeladen. Im Anschluß trafen sich dann alle vier Gruppen wieder im Feuerwehrgerätehaus, wo das Küchenteam bereits mit einem leckeren Mittagessen auf die doch sehr hungrigen Sammler wartete. Doch auch damit war die Aktion noch lange nicht beendet. Erst als alle eingesetzten Fahrzeuge wieder gereinigt und betankt waren, konnte Jugendwart Frank Faust ein zufriedenes Resümee ziehen. „Es ist im Großen und Ganzen sehr rund verlaufen. Bis auf die paar Kleinigkeiten, die immer wieder mal passieren, gab es keinerlei Probleme. Ein großes Lob vor allem an die Mitglieder der JF, sie haben sich bei der Sammlung heute im Straßenverkehr sehr vorbildlich verhalten, was in erster Linie an der Bundesstraße nicht gerade einfacht ist, aber nicht zu vergessen auch die Helfer und die Leute, welche uns die entsprechenden Fahrzeuge zu Verfügung stellten und an die Gemeinde Rimbach.“ Und auch das zeichnet die Feuerwehr aus: Bei der anschließenden Abschlußbesprechung im Gerätehaus machte man sich bereits jetzt Gedanken darüber, wie man die Versammlung im kommenden Jahr noch weiter verbessern könnte. Am Ende des arbeitsreichen Tages waren alle Helfer sehr zufrieden über das Geleistete und werden dann hoffentlich auch im kommenden Jahr wieder mit dabei sein.