Winterwanderung

Gemeinsame Winterwanderung der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rimbach

(OS) Das neue Jahr ist noch keine 4 Wochen alt, da haben die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rimbach bereits ihre ersten Termine erfolgreiche absolviert. Das Jahr startete traditionell mit der Christbaumsammlung in allen Ortsteilen und der Kerngemeinde. Bei trockenem Wetter zogen die Gruppen durch die Straßen Rimbachs, um die ausgedienten Weihnachtsbäume einzusammeln. Mit der freiwilligen Spende der Bürgerinnen und Bürger unterstützen diese die Jugendarbeit in den Jugendfeuerwehren. Zeltlager, Ausflüge und Übungsabende werden mit Hilfe der Gelder vorbereitet und durchgeführt. Das Fazit aller Jugendfeuerwehren fällt durchweg positiv aus. Der Dank der Jugendwarte gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung.

Übung JFW

Erfahrungsaustausch beim Großbrand
 
(OS) Eine brennende Zimmerei in Rimbach löste am Dienstagabend Vollalarm bei der Einsatz- und Jugendabteilung der Rimbacher Feuerwehr aus. Gemeinsam besetzten die Jungen und Junggebliebenen die Fahrzeuge und fuhren die Einsatzstelle an. Vor Ort stellte Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener gemeinsam mit der 9-jährigen Luisa fest, dass in der Werkstatt der Zimmerei Zeiss ein Brand ausgebrochen war. Dicke Rauchschwaden drangen bereits durch die Dachverkleidung, hinter den Fensterscheiben konnten die Einsatzleiter einen Feuerschein erkennen. Gott sei Dank sahen sie dieses Szenario nur auf einen Papier, dass die Lage für die Großübung der Einsatzabteilung gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr kennzeichnete. Die Übungsbeobachter konnten in den folgenden Minuten sehen, wie die langgezogene Werkstatt- und Lagerhalle von allen Seiten umfassend fiktiv gelöscht wurde. Während der Übung bildeten sich immer wieder kleine Gesprächsrunden, in denen die erfahrenen Einsatzkräfte dem Nachwuchs wichtige Tipps und Tricks erklären. Oft ging es dabei um die Einschätzung von Gefahren und die Aufgabenverteilung. Immerhin übten etwa 35 Feuerwehrleute mehrerer Generationen miteinander. Das Übungsziel lag eindeutig auf der Vermittlung von Wissen und Erfahrung, so Oliver Spreng. Wir wollen frühzeitig einen Kontakt zwischen den Jugendlichen und den Aktiven aufbauen und so langfristig den Übergang in die Einsatzabteilung erleichtern. Weiterhin sollen diese Übungen kleine Reizpunkte in unserer Ausbildung setzen. Wenn die Jugendlichen sehen, dass auch die Aktiven Schläuche rollen und Knoten machen, steigt das Verständnis für die Grundtätigkeiten in der Jugendfeuerwehr.
In der anschließenden Nachbesprechung wurden noch einmal die einzelnen Schritte erklärt und besprochen. Bei kühlen Getränken nahmen die Aktiven das Angebot einer kleinen Führung durch die Räumlichkeiten gerne an. Der Dank der Übungsleitung richtet sich an den Firmeninhaber Markus Zeiss für die zur Verfügung Stellung seines Firmengeländes und der kühlen Getränke.

Südhessenpokal

Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum Südhessenpokal

(OS) Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erreichte die Rimbacher Jugendfeuerwehr am vergangenen Wochenende einen hervorragenden dritten Platz bei den Bergsträßer Kreismeisterschaften. Am frühen Morgen startete die Wettkampfgruppe mit Betreuern und Fans nach Viernheim. Bei einem stärkenden Frühstück wurden die Konkurrenten in Augenschein genommen und das Tagesziel festgelegt. Ungerne wollte man die Wettkampfsaison schon auf Kreisebene beenden, weshalb eine Qualifikation für die nächste Ebene angestrebt wurde.
Der Rimbacher Feuerwehrnachwuchs nahm nach langer Abstinenz wieder an diesem Wettkampf teil. Bei anfänglichem Regenwetter nahmen die Jugendlichen die Herausforderungen mit einer gewissen Portion Nervosität und Anspannung an.
Der Jugendfeuerwehrwettkampf besteht aus zwei Teilen. Im A-Teil muss eine Löschangriffsübung nach Feuerwehrdienstvorschrift fehlerfrei und in kürzester Zeit aufgebaut werden. Dabei erschweren Hindernisse wie ein gedachter Wassergraben und eine aufgebaute Hürde das Verlegen der Schläuche. Unter den aufmerksamen Blicken der Schiedsrichter zeigten die Rimbacher eine gute Übung mit kleineren Fehlern. Im anschließenden B-Teil sind Schnelligkeit und Präzision gefragt. Ein Staffellauf mit verschiedenen Aufgaben muss schnellstmöglich bewältigt werden. Hier war die junge Gruppe zwar in der Zeit, leistete sich allerdings bei zwei Aufgaben weitere Fehlerpunkte.
Wir sind mit der Leistung der Jugendlichen sehr zufrieden. Die Vorbereitung und der heutige Wettkampftag haben sehr viel Spaß gemacht, so Sarah-Kristin Fünfstück als verantwortliche Betreuerin. Mit dem dritten Platz hat sich die Mannschaft für den Südhessenpokal Ende September qualifiziert. Wir freuen uns sehr auf diesen Wettkampf und hoffen, dass wir unsere tolle Leistung dort bestätigen können, so Sarah-Kristin Fünfstück abschließend.

Sicherheitsfiguren

Für mehr Sicherheit am Gerätehaus

(OS) Jeder Autofahrer kennt das: Im Augenwinkel huscht eine Gestalt Richtung Fahrbahn. Auf ländlichen Straßen sind es oft Wildtiere, die die Fahrbahn kreuzen. In Ortslagen müssen Autofahrer dagegen mit spielenden Kindern rechnen. Ohne die Gefahr zu erkennen, laufen sie plötzlich auf die Straße. Den Ratschlägen der Ordnungshüter für eine angemessene Geschwindigkeit widerspricht häufig eine scheinbar freie Fahrbahn. In der Nähe von Schulen, Kindergärten und jugendbetreuenden Einrichtungen haben solche Überschreitungen häufig dramatische Folgen.
Die Jugendfeuerwehr Rimbach hat in einer Projektarbeit sogenannte Sicherheitsfiguren für den Fahrbahnrand erstellt. Gemeinsam mit Bürgermeister Holger Schmitt stellten die Jugendlichen und ihre Betreuer die Figuren am Gerätehaus nun offiziell vor. Vom Marktplatz kommend weist ein junges Mädchen am Fahrbahnrand auf spielende Kinder hin. Autofahrer aus Richtung Fahrenbach werden von einem Jungen mit seinem Schulranzen an eine angemessene Geschwindigkeit erinnert. Vor allem im Sommer üben wir häufig auf dem Feuerwehrhof. Leider müssen wir oft feststellen, dass Autofahrer augenscheinlich zu schnell die Fahrenbacher Straße entlang fahren, so Jugendbetreuer Oliver Spreng. Wir möchten die Autofahrer sensibilisieren und unsere Jugendliche schützen, so Spreng weiter. Natürlich überträgt sich dieser Schutzgedanke auch auf den benachbarten Gemeindekindergarten. Unsere Sicherheitsfiguren sind von Kindern für Kinder erstellt, so Spreng weiter. Wir würden uns sehr freuen, wenn unser Projekt dazu beträgt, dass der ein oder andere Autofahrer bewusst seine Geschwindigkeit verringert und so die Idee der Figuren mitträgt. Die Jugendfeuerwehr Rimbach bedankt sich bei allen Helfern für Ihre tatkräftige Unterstützung.

Kreiszeltlager

Gemeinschaft in der Gemeinde

(OS) Fünf wunderbare Tage erlebten die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rimbach im Kreiszeltlager in Bürstadt. Zum 50. Mal trafen sich die Bergsträßer Jugendfeuerwehren zu ihrem traditionellen Lager am Anfang der Sommerferien. Nicht zu heiß und trocken präsentierte sich das Wetter in den Tagen und sorgte so für beste Bedingungen und gute Stimmung auf dem Zeltplatz. Abkühlende Wasserschlachten, eine gigantische Hüpfburg und eine Vielzahl an Workshops rundeten das Programm der Kreisjugendleitung kindgerecht ab. Jeder Teilnehmer konnte auf dem weiten Areal des Freizeitkickergeländes seinen Interessen nachgehen. Die großen Spielflächen zwischen den Zelten luden zum Fußball und Volleyball spielen ein. Unter den schattenspendenden Pavillons bildeten sich immer wieder Gruppen für Karten- und Gemeinschaftsspiele.
Zur Eröffnung am Mittwochabend begrüßten die Rimbacher Brandschützer neben vielen aktiven Feuerwehrkameraden auch ihren Bürgermeister Holger Schmitt. Im Gespräch wurde die enge Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren untereinander und mit der Kommune deutlich. Bereits im Vorfeld leisteten die Jugendbetreuer der Gemeinde ihren Beitrag für einen reibungslosen Ablauf. Neben den Anmeldeformalitäten auf Kreisebene standen die Betreuer in enger Absprache hinsichtlich Logistik, Verpflegung und interner Organisation. Mit dem LKW des Landhandels Schmitt wurden Zelte, Schlafsachen und Küchenausstattung nach Bürstadt transportiert. Mit vereinten Kräften baute das Team die Zelte auf und richtete den Lagerplatz ein. Am Mittwoch startete schließlich das Zeltlager für 25 Jungen und Mädchen aus der Gemeinde mit der gemeinsamen Anreise. Schnell waren die Schlafplätze bezogen und das Gelände erkundet. Als Gaumenschmaus am Abend ließen sich die Jugendlichen ihre selbstgemachte Hamburger sichtlich schmecken. Der gemeinsame Küchendienst vor der offiziellen Eröffnung war im Nu erledigt. Die folgenden Tage stärkten das Wir-Gefühl bei Jugendlichen und Betreuern. Ein gemeinsamer Ausflug zur Werksfeuerwehr der BASF in Lampertheim stellte einen Höhepunkt am Wochenende dar. Guido Barke, selbst Rimbacher Feuerwehrmann, stellte seinen spannenden Arbeitsplatz an seinem eigentlich freien Tag der Gruppe vor. Nach einer Sicherheitsbelehrung waren das Feuerwehrgerätehaus, ein Brandübungsplatz und die Sprinklerzentrale interessante Anlaufpunkte seiner Führung. Die Fahrzeuge mit ihrer Sonderausstattung und die Sprinklerzentale erfüllen größtmögliche Sicherheitsnormen für ein Chemiewerk und beeindruckten die Ausflügler. Auf dem Brandübungsplatz griffen die jungen Brandschützer unter Anleitung selbstständig zum Feuerwehrlöscher und löschten die Flüssigkeitsbrände vollständig ab. Am Samstag öffneten die Jugendfeuerwehren ihre Zeltplanen für ihre jüngsten Mitglieder und luden am Nachmittag alle Eltern zu Kaffee und Kuchen ein. Bei einem gemeinsamen Rundgang gewährten die Betreuer tiefe Einblicke in das Lagerleben und in die Organisation auf dem Gelände. Die Vorfreude auf das nächste Jahr war den jungen Besuchern dabei spürbar anzumerken. Mit vielen neuen Eindrücken endete schließlich das diesjährige Kreiszeltlager am Sonntagvormittag mit dem gemeinsamen Abbau. Mit weiteren Übungen und Veranstaltungen möchten die Betreuer die hervorragende Stimmung und die enge Zusammenarbeit unter den Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rimbach weitere stärken. Der Dank der Rimbacher Jugendwarte gilt allen Helfern und Geschäftsleuten für ihre Unterstützung.

Kreiszeltlager

Herbstfest

Goldener Herbst zum Herbstfest

(OS) Die Löschfahrzeuge standen Spalier, vor der Halle floss der frische Most: Die Feuerwehr Rimbach lud zum traditionellen Herbstfest am letzten Septemberwochenende ein und viele Besucher kamen ins Gerätehaus, darunter zahlreiche Gruppen benachbarter Wehren. Die gesamte Wehr um Wehrführer Michael Kadel hatte die Fahrzeughalle festlich geschmückt und ein buntes Programm vorbereitet. Die roten Fahrzeuge und die darin enthaltene Technik waren dabei der erste Blickfang für Jung und Alt. Wenige Schritte entfernt weckte eine traditionelle Apfelkelter das Interesse der Besucher. Mit bloßer Muskelkraft wurden die gesammelten Äpfel gewaschen, gemahlen und schließlich ausgepresst. Der frische Apfelmost war der Lohn der schweißtreibenden Arbeit. Eine Arbeit, die man in dieser Form nur noch selten zu Gesicht bekommt. Den vitaminreichen Saft ließen sich Kinder wie Erwachsene sichtlich schmecken. In der Fahrzeughalle boten lange Tischreihen ausreichend Platz zum Verweilen. Zum Frühshoppen bereicherte der Spielmannszug der Feuerwehr Rimbach das Rahmenprogramm und leitete musikalisch den kulinarischen Mittag ein. Rechtzeitig zum Mittagessen trafen auch die Mountainbiker zur stärkenden Mahlzeit ein. Eine kleine Gruppe hatte sich am Morgen auf eine Tour gemacht. Bei bestem Fahrradwetter fuhren sie den 28 km langen Rundweg R1 ab und kehrten schließlich im Gerätehaus ein. Am Nachmittag verwöhnte ein reichhaltiges Kuchenbuffet und wohlschmeckender Kaffee die Gäste. In den Schulungsräumen bildeten kleine Sitzgruppen eine gemütliche Atmosphäre und erweckten das „Café Florian“ zu neuem Leben. Das Wetter war fantastisch, die Besucherzahlen trotz Parallelveranstaltungen in Ordnung und die Stimmung hervorragend. Wir sind zufrieden mit unserem Herbstfest und freuen uns über die vielen positiven Gespräche, so Wehrführer Michael Kadel. Die Idee eines familienfreundlichen Festes im Kreise der Feuerwehr wurde von den Gästen sehr gut angenommen.

Herbstfest

Südhessenpokal

Fehlerteufel steckt im Detail

(OS) Die Enttäuschung unter den Jugendlichen und Betreuern war groß, und dennoch stand das Ergebnis fest: Mit Fehlern im A- und B-Teil verpasste die Jugendfeuerwehr Rimbach beim Südhessenpokal denkbar knapp das Podest. Einer hervorragenden Zeit im Staffellauf und einer flüssigen Löschangriffsübung standen Detailfehler gegenüber. Details, die die Rimbacher Wettkampfmannschaft im kommenden Jahr abstellen möchte. Nach langer Abstinenz nahmen die jungen Brandschützer wieder am Jugendfeuerwehrwettkampf teil. Ein dritter Platz auf Kreisebene bedeutete die Qualifikation zum Südhessenpokal in Hessenaue im Kreis Darmstadt-Dieburg. Insgesamt 14 Mannschaften starteten in unterschiedlichen Wertungen, wobei die Rimbacher mit der größten Konkurrenz an den Start gingen. Im A-Teil, einer Löschangriffsübung nach Dienstvorschrift, hinterließ das Team einen sehr guten Eindruck und verdiente sich die Note eins. Leider steckte bei dieser Übung der Fehlerteufel im Detail. Beim anschließenden Staffellauf erschwerten Hindernisse das Durchkommen. Der Trainingsfleiß der Rimbacher Staffel wurde in dieser Disziplin belohnt, denn am Ende notierten die Schiedsrichter die schnellste Tageswertung. Alle Betreuer sind sehr stolz auf die Gruppe, die als Mannschaft unglaublich zusammengewachsen ist. Wir wollen aus unseren Fehlern lernen und im nächsten Jahr neu angreifen. Die knappen Ergebnisse sollen unsere Motivation und unser Ansporn sein, lautet daher das Fazit der Rimbacher Jugendfeuerwehr.