Pressebericht R.Frühling

Jeder kann helfen!

(OS) Im Einsatz müssen die Frauen und Männer der Hilfsorganisation der Gemeinde Rimbach schnell und flexibel helfen. Kein Einsatz ist wie der Vergangene und trotz vieler Standards und Vorschriften fordern die Situationen den Einfallsreichtum und die Erfahrung der Rettungskräfte heraus. Ein Grund, diesen Herausforderungen auszuweichen, ist dies sicher nicht. Denn die Mannschaften agieren im Team und bündeln in brenzligen Momenten ihre Kräfte zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger.

Unter dem Motto „Jeder kann helfen!“ präsentieren sich die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde und der DRK Ortsvereinigung Rimbach gemeinsam auf dem Rimbacher Frühling am 12.04.2015 im Brehmergartenweg nahe der Volksbank. Mit Taten und der nötigen Aufklärung werden die Helferinnen und Helfer beweisen, dass ihr Motto keine Floskel ist. „Jeder kann helfen“ steht vielmehr für den Facettenreichtum dieses Hobbies und der Menschen, die dahinter stehen. Daher beantworten Quereinsteiger, Mitglieder der Jugendfeuerwehr, Führungskräfte und Neulinge auf der Aktionsbühne vor dem Rathaus die Frage, warum gerade sie Mitglieder bei DRK oder Feuerwehr sind. Eins sei vorab gesagt: Alter, Religion, Nationalität oder beruflicher Werdegang sind kein Ausschlusskriterium für ihr Engagement. Vielmehr packen alle mit an, wenn jemand ihre Hilfe benötigt. Wie diese Hilfe aussehen kann, demonstrieren DRK und Feuerwehr in gemeinsamen Vorführungen um 13:00, 14:30 und 16:00 Uhr auf der Aktionsfläche im Brehmergartenweg. Hautnah können sie als Zuschauer erleben, wie tausende Kilo behutsam gehoben und gestützt werden, um eine eingeklemmte Person unter einem tonnenschweren Anhänger zu retten. Fachkundige Moderatoren erklären dabei die einzelnen Schritte der Rettung. Das Team aus Feuerwehr und DRK freut sich im Anschluss auf Ihre Fragen und steht ihnen den ganzen Tag mit Rat und Tat zur Seite.
Um die Jüngsten kümmern sich Jugendfeuerwehr und DRK mit Spiel und Spaß. Verschiedene Stationen entlang der Aktionsstraße laden alle Besucher zum Mitmachen ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Spaß auf dem Rimbacher Frühling 2015.



Rimbach/Weschnitztal. Nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip verteilen, sondern gezielt die Vereine fördern – das hat sich jetzt die Volksbank Weschnitztal auf die Fahnen geschrieben. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde fand die Spendenvergabe an die Gemeinden des Geschäftsgebiets erstmals zentral in der Rimbacher Filiale statt. Mit einem Gesamtbetrag von 13 000 Euro unterstützt das Geldinstitut in diesem Jahr 17 Vereine aus dem Weschnitztal und aus Lindenfels.

Direktor Richard Weber erklärte in seiner Begrüßungsansprache, dass sich die Volksbank Weschnitztal entschlossen habe, die jährliche Spendenausschüttung nicht mehr in kleinen Beträgen an viele Vereine vorzunehmen, sondern künftig sollen gezielt Projekte gefördert werden, damit für diese dann auch größere Beträge eingesetzt werden könnten. Daneben würden auch weiterhin kleinere Spenden das Jahr über an Vereine verteilt.

Mit der Region verbunden

Für die Gemeinde Fürth dankte Bürgermeister Volker Oehlenschläger der Volksbank für die Unterstützung, mit der sie ihre Verbundenheit mit der Region dokumentiere. Das Geldinstitut leiste aber auch darüber hinaus viel für das Weschnitztal, auch durch die Bereitstellung von Arbeitsplätzen. „Wir wissen unser Geld hier in sicheren Händen“, erklärte er.
Ebenso wie der Erste Beigeordnete der Gemeinde Mörlenbach, Andreas Pfeifer, schloss sich auch der Rimbacher Bürgermeister Holger Schmitt den Dankesworten im Namen der Vereine an. Die Volksbank bezeichnete er als wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Weschnitztal, denn über die jährlichen Spenden hinaus tue sie auch viel im kulturellen Bereich für die Region.

Ehrenamt gewürdigt

Die Spenden dienten dazu, dass die Vereine ein gutes Stück weiter kämen. „Wir machen den Weg frei“, merkte er angesichts des Slogans des Geldinstituts mit einem Schmunzeln. Er würdigte aber auch das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Vereine.
Die Vertreter der mit einer Spende bedachten Vereine informierten dann kurz über deren Verwendungszweck. Die Rimbacher Brandschützer werden das Geld beispielsweise für den Aufbau der zu Jahresbeginn gegründeten Bambini-Feuerwehr einsetzen.

Trainingsgerät und Instrumente

Viele Vereine nutzen die Geldspritze, um Trainingsmaterial und Gerätschaften anzuschaffen, die katholische Kirchenmusik Lauda Sion beispielsweise für Instrumente für die Ausbildung junger Musiker. Weber freute sich, dass ein Großteil des Geldes für die Jugendabteilungen der Vereine verwendet werde, damit seien die Spenden gut investiert. jün

Quelle: www.wnoz.de

Bild: Rittelmann /Odenwälder Zeitung

Wettkampf

Bürgermeister Holger Schmitt, Thomas Dörr, Tobias Tinz, Dennis Fuhr, Axel Schmitt, Ayla Christoffel, Philip Breisch, Kim Janske, Michael Kadel, Björn Schmitt, Frank Faust, Christian Kloth, Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener

Wettkampf

Besser hätten sie nicht abschneiden können. Die Rede ist von der ersten Mannschaft der Rimbacher Brandschützer, die beim diesjährigen Kreisentscheid der Bergsträßer Feuerwehren mit 100 Prozentpunkten alles abräumte was abzuräumen war. Die teilweise noch sehr jungen Wettkämpfer erreichten damit den ersten Platz und qualifizierten sich für den Bezirksentscheid in Liederbach am 27. Juni.
Aber auch die zweite Mannschaft aus Rimbach hat sich auf dem Vorplatz des Heppenheimer Feuerwehrstützpunktes wacker geschlagen. Mit einem Gesamtergebnis von 94,34 Prozentpunkten stellten auch sie ihr Wissen und ihr praktisches Können beeindruckend unter Beweis."Natürlich geht es um den Sieg", so Oliver Spreng, einer der Routniers in den Rimbacher Reihen, "im Grunde genommen wichtiger ist aber der Gewinn für den wirklichen Einsatz." Und in der Tat, wer am Wettkampf teilnimmt erhält zusätzlich zu der umfangreichen Ausbildung bei der Feuerwehr ein Mehr an Routine und Praxis.
Björn Schmitt, den erfolgreichen Couch der Rimbacher Wettkämpfer freute besonders, dass die ganz Jungen die Leistungsträger waren. So waren alleine in der ersten Mannschaft drei Feuerwehrleute, die vor kurzem erst von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung kamen und im wahrsten Sinne des Wortes voll durchstarteten.
Von nichts kommt nichts, auch nicht bei der Feuerwehr. So ging den beiden guten Ergebnissen dann auch eine intensive Vorbereitung voraus.
Und da auch beim Leistungswettkampf der Feuerwehren nach dem Spiel vor dem Spiel ist, hat Björn Schmitt bereits den Trainingsplan für den Bezirksentscheid in der Tasche.
Die Teilnahme an den Leistungswettkämpfen hat in Rimbach eine lange und gute Tradition. Insoweit verstand es sich von selbst, dass Bürgermeister Holger Schmitt und Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener nach Heppenheim gekommen waren um den Wettkämpfern zu gratulieren aber auch um ihre Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.

Platzierung:


1. Rimbach I 100%

2. Fürth II 99,67%

3. Grein 99,67%

4. Fürth I 98,33%

5. Heppenheim II 98,33%

6. Einhausen 98%

7. Heppenheim I 96,33%

8. Rimbach II 94,34%

Echo Online

Das Team Rimbach 1 hat den Kreisentscheid Bergstraße in den Feuerwehrleistungsübungen gewonnen. Fürth 2 belegte den zweiten Platz vor der Feuerwehr aus Neckarsteinach-Grein.

HEPPENHEIM.
Insgesamt waren am Samstag zehn Mannschaften mit 75 Feuerwehrleuten zur hessischen Leistungsübung angetreten. Auf dem Stützpunkt der Feuerwehr Heppenheim an der Dieselstraße mussten im theoretischen Teil der Übung zunächst innerhalb von zehn Minuten 15 Fragen beantwortet werden. In einer Löschübung galt es, innerhalb von siebeneinhalb Minuten eine vermisste Person aus einem brennenden Haus zu retten. Die Jury bildeten Feuerwehrleute aus dem Nachbarkreis Odenwald.

Der Bergsträßer Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf (Grüne), der für das Dezernat Gefahrenabwehr verantwortlich ist, lobte den Einsatz der Feuerwehrleute. „Es geht nicht nur darum zu gewinnen, sondern zu zeigen, dass Sie es können“, sagte Schimpf. Er dankte den Teilnehmern für ihren Einsatz, sowohl bei der Leistungsübung als auch im alltäglichen Dienst für die Bürger. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie von allen Einsätzen gesund zurückkehren“, fügte er hinzu.

Heppenheims Stadträtin Gisela Geiger (SPD) zeigte sich beeindruckt vom Leistungsvermögen der Feuerwehren. Heppenheims Stadtbrandinspektor und stellvertretender Kreisbrandinspektor Werner Trares ehrte gemeinsam mit Schimpf die Sieger. Sie erhielten Abzeichen, Urkunden und Geldpreise. Für die Leistungsstufen Gold, Silber und Bronze gab es vom Land Hessen jeweils 125, 100 und 75 Euro.

ERGEBNISSE

1. Rimbach 1 (100 Prozent der möglichen Punkte), 2. Fürth 2 (99,67), 3. Neckarsteinach-Grein (99,67), 4. Fürth 1 (98,33), 5. Heppenheim 2 (98,33), 6. Einhausen (98), 7. Heppenheim 1 (96,33), 8. Rimbach 2 (94,34), 9. Heppenheim 3 (89,66), 10. Auerbach (86,67).

Das Team Rimbach 1 qualifizierte sich als Sieger für den Bezirksentscheid, der am 27. Juni in Liederbach (Main-Taunus-Kreis) ausgetragen wird. Schauplatz des Bundeswettbewerbs ist am selben Tag Viernheim. Trares gab bekannt, dass der Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Krumbach 2016 Austragungsort der Leistungsübung auf Kreisebene ist.





Quelle: www.echo-online.de

Übung JFW

Erfahrungsaustausch beim Großbrand
 
(OS) Eine brennende Zimmerei in Rimbach löste am Dienstagabend Vollalarm bei der Einsatz- und Jugendabteilung der Rimbacher Feuerwehr aus. Gemeinsam besetzten die Jungen und Junggebliebenen die Fahrzeuge und fuhren die Einsatzstelle an. Vor Ort stellte Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener gemeinsam mit der 9-jährigen Luisa fest, dass in der Werkstatt der Zimmerei Zeiss ein Brand ausgebrochen war. Dicke Rauchschwaden drangen bereits durch die Dachverkleidung, hinter den Fensterscheiben konnten die Einsatzleiter einen Feuerschein erkennen. Gott sei Dank sahen sie dieses Szenario nur auf einen Papier, dass die Lage für die Großübung der Einsatzabteilung gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr kennzeichnete. Die Übungsbeobachter konnten in den folgenden Minuten sehen, wie die langgezogene Werkstatt- und Lagerhalle von allen Seiten umfassend fiktiv gelöscht wurde. Während der Übung bildeten sich immer wieder kleine Gesprächsrunden, in denen die erfahrenen Einsatzkräfte dem Nachwuchs wichtige Tipps und Tricks erklären. Oft ging es dabei um die Einschätzung von Gefahren und die Aufgabenverteilung. Immerhin übten etwa 35 Feuerwehrleute mehrerer Generationen miteinander. Das Übungsziel lag eindeutig auf der Vermittlung von Wissen und Erfahrung, so Oliver Spreng. Wir wollen frühzeitig einen Kontakt zwischen den Jugendlichen und den Aktiven aufbauen und so langfristig den Übergang in die Einsatzabteilung erleichtern. Weiterhin sollen diese Übungen kleine Reizpunkte in unserer Ausbildung setzen. Wenn die Jugendlichen sehen, dass auch die Aktiven Schläuche rollen und Knoten machen, steigt das Verständnis für die Grundtätigkeiten in der Jugendfeuerwehr.
In der anschließenden Nachbesprechung wurden noch einmal die einzelnen Schritte erklärt und besprochen. Bei kühlen Getränken nahmen die Aktiven das Angebot einer kleinen Führung durch die Räumlichkeiten gerne an. Der Dank der Übungsleitung richtet sich an den Firmeninhaber Markus Zeiss für die zur Verfügung Stellung seines Firmengeländes und der kühlen Getränke.

Brandcontainer

Heißausbildung im Brandcontainer

(OS) Die ureigenste Aufgabe der Feuerwehr ist das Löschen von Bränden. Alle zwei Jahre unterstützt das Land Hessen die Feuerwehren in den Landkreisen bei ihrer Ausbildung mit einem sogenannten Brandcontainer. Dieser Brandcontainer machte auf seiner Tour durch Hessen nun Station im Kreis Bergstraße. In Bürstadt, der zentralen Anlaufstelle für die Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern, konnten sich die Feuerwehrfrauen und –männer der Herausforderung stellen. Von außen begrüßte ein speiender, aufgedruckter Drache die Übenden. Im Inneren versprühte der Fire Dragon der Firma Dräger heiße, brennende Gase und bot so realistische Bedingungen zum Üben der Brandbekämpfung.
Die Feuerwehren der Gemeinde Rimbach nahmen das Trainingsangebot dankend an und machten sich an drei Terminen auf den Weg nach Bürstadt. Zu zweit gingen die Geräteträger nach kurzer Einweisung über eine Leiter vom Dach des Containers in den Brandraum vor. Ein Kreisausbilder überwachte dabei das richtige Vorgehen der Trupps und übernahm die Rolle des Einheitsführers für die notwendigen Lagemeldungen. Das Strahlrohr im Anschlag, öffneten die Atemschützer im Inneren Tür für Tür. Im dahinterliegenden Brandraum fanden sie schließlich eine Bettkonstruktion in Flammen vor. Noch während der ersten Löschversuche zündeten plötzlich Rauchgase unter der Deck durch und es kam zu einem Flash Over. Auf dem Boden liegend schützten die Trupps mit einem breiten Löschstrahl sich selbst. Zeit zum Ausruhen? Fehlanzeige! Der Rückweg wurde durch einen Brand unter der Einstiegstreppe gefährdet. Nun hatte die Eigensicherheit höchste Priorität und erforderte sofortiges Handeln. Nach 20 Minuten war die Übung unter realen Bedingungen beendet. Aus dem Kontrollstand beobachteten die Ausbilder das Vorgehen der einzelnen Trupps. Sie können die Gaszufuhr jederzeit unterbrechen, wenn eine Notsituation im Container entsteht. Somit blieb es bei einer realen Heißausbildung unter kontrollierten Bedingungen. Bei der abschließenden Nachbesprechung wurde die gewählte Löschtaktik der Atemschützer analysiert und besprochen. Denn nur so können Fehler bei einem echten Zimmerbrand verhindert werden.
Die Atemschutzgeräteträger der Gemeinde Rimbach haben durch ihre Teilnahme an der Heißausbildung wertvolle Erfahrungen gesammelt und ihr taktisches Vorgehen weiter verbessert.

Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum Südhessenpokal

(OS) Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erreichte die Rimbacher Jugendfeuerwehr am vergangenen Wochenende einen hervorragenden dritten Platz bei den Bergsträßer Kreismeisterschaften. Am frühen Morgen startete die Wettkampfgruppe mit Betreuern und Fans nach Viernheim. Bei einem stärkenden Frühstück wurden die Konkurrenten in Augenschein genommen und das Tagesziel festgelegt. Ungerne wollte man die Wettkampfsaison schon auf Kreisebene beenden, weshalb eine Qualifikation für die nächste Ebene angestrebt wurde.
Der Rimbacher Feuerwehrnachwuchs nahm nach langer Abstinenz wieder an diesem Wettkampf teil. Bei anfänglichem Regenwetter nahmen die Jugendlichen die Herausforderungen mit einer gewissen Portion Nervosität und Anspannung an.
Der Jugendfeuerwehrwettkampf besteht aus zwei Teilen. Im A-Teil muss eine Löschangriffsübung nach Feuerwehrdienstvorschrift fehlerfrei und in kürzester Zeit aufgebaut werden. Dabei erschweren Hindernisse wie ein gedachter Wassergraben und eine aufgebaute Hürde das Verlegen der Schläuche. Unter den aufmerksamen Blicken der Schiedsrichter zeigten die Rimbacher eine gute Übung mit kleineren Fehlern. Im anschließenden B-Teil sind Schnelligkeit und Präzision gefragt. Ein Staffellauf mit verschiedenen Aufgaben muss schnellstmöglich bewältigt werden. Hier war die junge Gruppe zwar in der Zeit, leistete sich allerdings bei zwei Aufgaben weitere Fehlerpunkte.
Wir sind mit der Leistung der Jugendlichen sehr zufrieden. Die Vorbereitung und der heutige Wettkampftag haben sehr viel Spaß gemacht, so Sarah-Kristin Fünfstück als verantwortliche Betreuerin. Mit dem dritten Platz hat sich die Mannschaft für den Südhessenpokal Ende September qualifiziert. Wir freuen uns sehr auf diesen Wettkampf und hoffen, dass wir unsere tolle Leistung dort bestätigen können, so Sarah-Kristin Fünfstück abschließend.

Kreiszeltlager

Gemeinschaft in der Gemeinde

(OS) Fünf wunderbare Tage erlebten die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rimbach im Kreiszeltlager in Bürstadt. Zum 50. Mal trafen sich die Bergsträßer Jugendfeuerwehren zu ihrem traditionellen Lager am Anfang der Sommerferien. Nicht zu heiß und trocken präsentierte sich das Wetter in den Tagen und sorgte so für beste Bedingungen und gute Stimmung auf dem Zeltplatz. Abkühlende Wasserschlachten, eine gigantische Hüpfburg und eine Vielzahl an Workshops rundeten das Programm der Kreisjugendleitung kindgerecht ab. Jeder Teilnehmer konnte auf dem weiten Areal des Freizeitkickergeländes seinen Interessen nachgehen. Die großen Spielflächen zwischen den Zelten luden zum Fußball und Volleyball spielen ein. Unter den schattenspendenden Pavillons bildeten sich immer wieder Gruppen für Karten- und Gemeinschaftsspiele.
Zur Eröffnung am Mittwochabend begrüßten die Rimbacher Brandschützer neben vielen aktiven Feuerwehrkameraden auch ihren Bürgermeister Holger Schmitt. Im Gespräch wurde die enge Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren untereinander und mit der Kommune deutlich. Bereits im Vorfeld leisteten die Jugendbetreuer der Gemeinde ihren Beitrag für einen reibungslosen Ablauf. Neben den Anmeldeformalitäten auf Kreisebene standen die Betreuer in enger Absprache hinsichtlich Logistik, Verpflegung und interner Organisation. Mit dem LKW des Landhandels Schmitt wurden Zelte, Schlafsachen und Küchenausstattung nach Bürstadt transportiert. Mit vereinten Kräften baute das Team die Zelte auf und richtete den Lagerplatz ein. Am Mittwoch startete schließlich das Zeltlager für 25 Jungen und Mädchen aus der Gemeinde mit der gemeinsamen Anreise. Schnell waren die Schlafplätze bezogen und das Gelände erkundet. Als Gaumenschmaus am Abend ließen sich die Jugendlichen ihre selbstgemachte Hamburger sichtlich schmecken. Der gemeinsame Küchendienst vor der offiziellen Eröffnung war im Nu erledigt. Die folgenden Tage stärkten das Wir-Gefühl bei Jugendlichen und Betreuern. Ein gemeinsamer Ausflug zur Werksfeuerwehr der BASF in Lampertheim stellte einen Höhepunkt am Wochenende dar. Guido Barke, selbst Rimbacher Feuerwehrmann, stellte seinen spannenden Arbeitsplatz an seinem eigentlich freien Tag der Gruppe vor. Nach einer Sicherheitsbelehrung waren das Feuerwehrgerätehaus, ein Brandübungsplatz und die Sprinklerzentrale interessante Anlaufpunkte seiner Führung. Die Fahrzeuge mit ihrer Sonderausstattung und die Sprinklerzentale erfüllen größtmögliche Sicherheitsnormen für ein Chemiewerk und beeindruckten die Ausflügler. Auf dem Brandübungsplatz griffen die jungen Brandschützer unter Anleitung selbstständig zum Feuerwehrlöscher und löschten die Flüssigkeitsbrände vollständig ab. Am Samstag öffneten die Jugendfeuerwehren ihre Zeltplanen für ihre jüngsten Mitglieder und luden am Nachmittag alle Eltern zu Kaffee und Kuchen ein. Bei einem gemeinsamen Rundgang gewährten die Betreuer tiefe Einblicke in das Lagerleben und in die Organisation auf dem Gelände. Die Vorfreude auf das nächste Jahr war den jungen Besuchern dabei spürbar anzumerken. Mit vielen neuen Eindrücken endete schließlich das diesjährige Kreiszeltlager am Sonntagvormittag mit dem gemeinsamen Abbau. Mit weiteren Übungen und Veranstaltungen möchten die Betreuer die hervorragende Stimmung und die enge Zusammenarbeit unter den Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rimbach weitere stärken. Der Dank der Rimbacher Jugendwarte gilt allen Helfern und Geschäftsleuten für ihre Unterstützung.

Kreiszeltlager

Landesentscheid

Großes Potenzial einer jungen Rimbacher Staffel

(OS) Bei den Rimbacher Brandschützern hat sich in diesem Jahr eine Wettkampfmannschaft gebildet, wie sie jünger und unerfahrener in Sachen Wettkampf nicht sein könnte. Bereits auf Kreisebene sorgten die jungen Wilden mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 22 Jahren mit einer hervorragenden Leistung für Aufsehen. Verstärkt durch zwei Routiniers schaffte die Mannschaft auf Bezirksebene den Sprung unter die besten 21 Wettkampfteams im Land Hessen. Eine besondere Motivation spielte dabei der Austragungsort der Hessenmeisterschaften in diesem Jahr. Im eigenen Landkreis in der Karolingerstadt Lorsch stellte sich die ursprüngliche Formation den Fragen aus Kassel. Trotz Urlaubszeit trainierte die Staffel wöchentlich im Gerätehaus und erweiterte so ihr feuerwehrtechnisches Grundwissen um spezifische Themen. Umfangreiche Theorieabende zur Kartenkunde, Gefahrgutlehre und Fahrzeugbeladung ließen die Köpfe der Wettkämpfer sprichwörtlich qualmen. Der jungen Gruppe standen erfahrene Kameraden zur Seite. Offene Fragen konnten so direkt besprochen und beantwortet werden. Der Lerneffekt lebt von solchen Diskussionen, weiß Wettkampfchef Björn Schmitt aus eigener Erfahrung. Gemeinsam mit vielen anderen unterstützte er das Team in der Vorbereitung. Begleitet von zahlreichen Fans aus der eigenen Wehr startete die Staffel am frühen Sonntagmorgen in den Wettkampf. Bereits die erste Disziplin ließ den Stresspegel des jungen Teams gewaltig in die Höhe schnellen. Die Ausbilder der Landesfeuerwehrschule hatten für den theoretischen Teil einen anspruchsvollen Fragebogen vorbereitet. 15 Fragen mussten innerhalb von 10 Minuten beantwortet werden. Nach einer kurzen Pause folgte dann die praktische Übung auf dem Hof. Hier zeigte die Rimbacher Gruppe zwar eine fehlerfreie, aber zu langsame Übung. Im Endergebnis belegte die Wettkampfstaffel den 20. Platz. Es ist eine junge Truppe mit viel Potenzial. Die Teilnahme an den Wettkämpfen bildet seit Jahren eine hervorragende Ergänzung zu unserer Standortausbildung, erklärt Schmitt. Die Truppe hat sich in den vergangenen Monaten super entwickelt. Gemeinsam mit den erfahrenen Kameraden hat die Wettkampfsaison unglaublich viel Spaß gemacht. Im kommenden Jahr wollen wir wieder vorne mitspielen und unser Bestes geben, gibt Schmitt das Ziel für 2016 vor.

Sicherheitsfiguren

Für mehr Sicherheit am Gerätehaus

(OS) Jeder Autofahrer kennt das: Im Augenwinkel huscht eine Gestalt Richtung Fahrbahn. Auf ländlichen Straßen sind es oft Wildtiere, die die Fahrbahn kreuzen. In Ortslagen müssen Autofahrer dagegen mit spielenden Kindern rechnen. Ohne die Gefahr zu erkennen, laufen sie plötzlich auf die Straße. Den Ratschlägen der Ordnungshüter für eine angemessene Geschwindigkeit widerspricht häufig eine scheinbar freie Fahrbahn. In der Nähe von Schulen, Kindergärten und jugendbetreuenden Einrichtungen haben solche Überschreitungen häufig dramatische Folgen.
Die Jugendfeuerwehr Rimbach hat in einer Projektarbeit sogenannte Sicherheitsfiguren für den Fahrbahnrand erstellt. Gemeinsam mit Bürgermeister Holger Schmitt stellten die Jugendlichen und ihre Betreuer die Figuren am Gerätehaus nun offiziell vor. Vom Marktplatz kommend weist ein junges Mädchen am Fahrbahnrand auf spielende Kinder hin. Autofahrer aus Richtung Fahrenbach werden von einem Jungen mit seinem Schulranzen an eine angemessene Geschwindigkeit erinnert. Vor allem im Sommer üben wir häufig auf dem Feuerwehrhof. Leider müssen wir oft feststellen, dass Autofahrer augenscheinlich zu schnell die Fahrenbacher Straße entlang fahren, so Jugendbetreuer Oliver Spreng. Wir möchten die Autofahrer sensibilisieren und unsere Jugendliche schützen, so Spreng weiter. Natürlich überträgt sich dieser Schutzgedanke auch auf den benachbarten Gemeindekindergarten. Unsere Sicherheitsfiguren sind von Kindern für Kinder erstellt, so Spreng weiter. Wir würden uns sehr freuen, wenn unser Projekt dazu beträgt, dass der ein oder andere Autofahrer bewusst seine Geschwindigkeit verringert und so die Idee der Figuren mitträgt. Die Jugendfeuerwehr Rimbach bedankt sich bei allen Helfern für Ihre tatkräftige Unterstützung.

Herbstfest

Goldener Herbst zum Herbstfest

(OS) Die Löschfahrzeuge standen Spalier, vor der Halle floss der frische Most: Die Feuerwehr Rimbach lud zum traditionellen Herbstfest am letzten Septemberwochenende ein und viele Besucher kamen ins Gerätehaus, darunter zahlreiche Gruppen benachbarter Wehren. Die gesamte Wehr um Wehrführer Michael Kadel hatte die Fahrzeughalle festlich geschmückt und ein buntes Programm vorbereitet. Die roten Fahrzeuge und die darin enthaltene Technik waren dabei der erste Blickfang für Jung und Alt. Wenige Schritte entfernt weckte eine traditionelle Apfelkelter das Interesse der Besucher. Mit bloßer Muskelkraft wurden die gesammelten Äpfel gewaschen, gemahlen und schließlich ausgepresst. Der frische Apfelmost war der Lohn der schweißtreibenden Arbeit. Eine Arbeit, die man in dieser Form nur noch selten zu Gesicht bekommt. Den vitaminreichen Saft ließen sich Kinder wie Erwachsene sichtlich schmecken. In der Fahrzeughalle boten lange Tischreihen ausreichend Platz zum Verweilen. Zum Frühshoppen bereicherte der Spielmannszug der Feuerwehr Rimbach das Rahmenprogramm und leitete musikalisch den kulinarischen Mittag ein. Rechtzeitig zum Mittagessen trafen auch die Mountainbiker zur stärkenden Mahlzeit ein. Eine kleine Gruppe hatte sich am Morgen auf eine Tour gemacht. Bei bestem Fahrradwetter fuhren sie den 28 km langen Rundweg R1 ab und kehrten schließlich im Gerätehaus ein. Am Nachmittag verwöhnte ein reichhaltiges Kuchenbuffet und wohlschmeckender Kaffee die Gäste. In den Schulungsräumen bildeten kleine Sitzgruppen eine gemütliche Atmosphäre und erweckten das „Café Florian“ zu neuem Leben. Das Wetter war fantastisch, die Besucherzahlen trotz Parallelveranstaltungen in Ordnung und die Stimmung hervorragend. Wir sind zufrieden mit unserem Herbstfest und freuen uns über die vielen positiven Gespräche, so Wehrführer Michael Kadel. Die Idee eines familienfreundlichen Festes im Kreise der Feuerwehr wurde von den Gästen sehr gut angenommen.

Herbstfest

Südhessenpokal

Fehlerteufel steckt im Detail

(OS) Die Enttäuschung unter den Jugendlichen und Betreuern war groß, und dennoch stand das Ergebnis fest: Mit Fehlern im A- und B-Teil verpasste die Jugendfeuerwehr Rimbach beim Südhessenpokal denkbar knapp das Podest. Einer hervorragenden Zeit im Staffellauf und einer flüssigen Löschangriffsübung standen Detailfehler gegenüber. Details, die die Rimbacher Wettkampfmannschaft im kommenden Jahr abstellen möchte. Nach langer Abstinenz nahmen die jungen Brandschützer wieder am Jugendfeuerwehrwettkampf teil. Ein dritter Platz auf Kreisebene bedeutete die Qualifikation zum Südhessenpokal in Hessenaue im Kreis Darmstadt-Dieburg. Insgesamt 14 Mannschaften starteten in unterschiedlichen Wertungen, wobei die Rimbacher mit der größten Konkurrenz an den Start gingen. Im A-Teil, einer Löschangriffsübung nach Dienstvorschrift, hinterließ das Team einen sehr guten Eindruck und verdiente sich die Note eins. Leider steckte bei dieser Übung der Fehlerteufel im Detail. Beim anschließenden Staffellauf erschwerten Hindernisse das Durchkommen. Der Trainingsfleiß der Rimbacher Staffel wurde in dieser Disziplin belohnt, denn am Ende notierten die Schiedsrichter die schnellste Tageswertung. Alle Betreuer sind sehr stolz auf die Gruppe, die als Mannschaft unglaublich zusammengewachsen ist. Wir wollen aus unseren Fehlern lernen und im nächsten Jahr neu angreifen. Die knappen Ergebnisse sollen unsere Motivation und unser Ansporn sein, lautet daher das Fazit der Rimbacher Jugendfeuerwehr.

Großübung

Eigentlich löscht man in der Dorfschänke in Mitlechtern gerne seinen Durst. Am vergangenen Samstag jedoch wurde dort ein Großbrand gelöscht. Gottlob nur übungshalber, im Rahmen der jährlich wiederkehrenden Großübung aller Rimbacher Wehren.

Um genau 14.00 hatte Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener die Einsatzkräfte der drei Wehren alarmiert. „Unklare Rauchentwicklung im Bereich der Scheune, zwei Personen vermisst“, so lauteten die Einsatzstichworte des Rimbacher Feuerwehrchefs.

Alexander Balz, Wehrführer der zuerst am Einsatzort eingetroffenen Wehr Lauten-Weschnitz/Mitlechtern übernahm zunächst die alleinige Einsatzleitung, organisierte die Menschenrettung und sorgte für den Aufbau des ersten Brandangriffs. Nach Eintreffen der Feuerwehr Rimbach wurde der Einsatzleitwagen ins Geschehen eingebunden und aufgrund des Einsatzumfangs mit dem Rimbacher Wehrführer Michael Kadel eine gemeinsame Einsatzleitung gebildet.

Die Rimbacher Löschfahrzeuge bauten weitere Brandangriffe auf und stellten gemeinsam mit einem Löschfahrzeug der zwischenzeitlich eingetroffenen Kollegen aus Zotzenbach eine unabhängige Löschwasserversorgung her. Als Entnahmestelle wurde der Pfalzbach in unmittelbarer Nähe der gleichnamigen Halle genutzt. Das Zotzenbacher Tanklöschfahrzeug konnte mittels Wasserwerfer große Mengen Wasser zum Brandherd bringen, nachdem nach einer zwischenzeitlichen Durchzündung das Gebäude für Einsatzkräfte nicht mehr zu betreten war. Die beiden vermissten Personen waren zu diesem Zeitpunkt bereits gerettet.

Während des gesamten Einsatzes befanden sich die Kollegen des Rimbacher DRK vor Ort, allerdings musste der RTW wegen eines realen Einsatzes die Einsatzstelle frühzeitig verlassen.

Alles in Allem befanden sich sieben Löschfahrzeuge, ein Einsatzleitwagen, ein Gerätewagen und vier Mannschaftstransportfahrzeuge am Brandherd. Die Löschwasserversorgung über lange Wegstrecken wurde mittels einer dreifachen B-Leitung gewährleistet, vor Ort wurde das Feuer mit zwei B-Rohren, 3 C-Rohren und dem erwähnten Wasserwerfer bekämpft. Zeitweilig waren 9 Atemschutztrupps im Einsatz.
Es ist gelungen, die vermissten Personen zu retten, ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Gebäude zu verhindern und den Brand in angemessener Zeit zu löschen. Dass dies im Ernstfall nicht nur in Kooperation der Rimbacher Wehren untereinander zu leisten gewesen wäre steht außer Frage. Deshalb wurden, allerdings nur fiktiv, die Drehleiter und das Großtanklöschfahrzeug aus Mörlenbach nach alarmiert.

„Ich stehe hier mit großem Stolz“, waren dann auch die ersten Worte des Rimbacher Bürgermeisters Holger Schmitt im Rahmen der abschließenden Besprechung. Er bedankte sich bei Feuerwehr und DRK und bekräftigte, dass seitens der Gemeinde Alles getan werde, um die Rimbacher Wehren zu unterstützen und den guten Ausrüstungsstand zu halten und da wo nötig zu verbessern.

Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener und Wehrführer Alexander Balz hatten vorher bereits die anwesenden Gäste begrüßt. Darunter waren neben dem Bürgermeister der Vorsitzende der Gemeindevertretung Josef Rotmüller, Mitglieder der gemeindlichen Gremien, der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Michael Merker, Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilungen und Kreisbrandmeister Reiner Agostin.

„Bis auf einige Kleinigkeiten eine gelungene Veranstaltung“, so der Kreisbrandmeister, der als Vertreter der Brandaufsicht eine zusammenfassende, fachliche Bewertung der Übung abgab. Die mit einzelnen Brandabschnitten klar aufgebaute Einsatzstruktur, die sofortige Einbindung des Einsatzleitwagens und nicht zuletzt die gut gelöste Verkehrsabsicherung auf der Bundesstraße mit ihrem hohen Fahrzeugaufkommen waren nur einige Punkte seiner Betrachtung. Mit der Bitte, bei der Feuerwehr zu bleiben und so die Schlagkraft zu erhalten und mit einem herzlichen Dank an die zahlreich erschienenen Einsatzkräfte beendete er seinen Beitrag.

Alexander Balz lud abschließend alle Kolleginnen und Kollegen, sowie die anwesenden Gäste zu einem kleinen Imbiss im neuen Feuerwehrhaus ein. EB

Winterwanderung

Gemeinsame Winterwanderung der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rimbach

(OS) Das neue Jahr ist noch keine 4 Wochen alt, da haben die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rimbach bereits ihre ersten Termine erfolgreiche absolviert. Das Jahr startete traditionell mit der Christbaumsammlung in allen Ortsteilen und der Kerngemeinde. Bei trockenem Wetter zogen die Gruppen durch die Straßen Rimbachs, um die ausgedienten Weihnachtsbäume einzusammeln. Mit der freiwilligen Spende der Bürgerinnen und Bürger unterstützen diese die Jugendarbeit in den Jugendfeuerwehren. Zeltlager, Ausflüge und Übungsabende werden mit Hilfe der Gelder vorbereitet und durchgeführt. Das Fazit aller Jugendfeuerwehren fällt durchweg positiv aus. Der Dank der Jugendwarte gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung.

Jahreshauptversammlung 2015

(EB)Traditionell am ersten Samstag im neuen Jahr findet bei der Rimbacher Feuerwehr die Jahreshauptversammlung statt. Der Unterrichtsraum im Feuerwehrgerätehaus war voll besetzt, und so konnte Wehrführer Michael Kadel neben den aktiven und passiven Mitgliedern und der Jugendfeuerwehr insbesondere Bürgermeister Holger Schmitt, Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller, Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener, seinen Stellvertreter Michael Merker, sowie den stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehr Lauten-Weschnitz/Mitlechtern Ralf Köhler und den Vereinsvorsitzenden aus Mitlechtern Hans-Peter Eberle herzlich willkommen heißen. Ein ganz besonderer Gruß galt den Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung.
Mit insgesamt 43 Einsätzen hatten die Rimbacher Brandschützer in 2014 zwölf Einsätze mehr als im Vorjahr zu bewältigen. Die Aufgliederung der Einsätze zeige, dass mit 21 Technischen Hilfeleistungen im Vergleich zu 16 Brandeinsätzen und 6 Brandsicherheitsdiensten sich an der Schwerpunktverteilung der Hilfearten im Vergleich zu den Vorjahren nichts geändert hat. Das gewohnt hohe Ausbildungsniveau der Rimbacher Einsatzkräfte, so Michael Kadel, sei auch in 2014 gehalten worden. So hätten im abgelaufenen Jahr wieder eine ganze Anzahl von Mitgliedern der Einsatzabteilung Lehrgänge und Fortbildungen auf Kreis- und auf Landesebene besucht.
Eine besondere Erwähnung fanden im Bericht des Wehrführers die Wettkampfmannschaften, und die Verantwortlichen für die Brandschutzerziehung sowie für die Jugendarbeit. Mit dem Hinweis darauf, dass die Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr nur dann zu bewältigen seien, wenn Alle in kameradschaftlicher Weise zusammenarbeiteten, bedankte sich Kadel bei allen Aktiven, namentlich bei den Spartenleitern, bei seinem Stellvertreter Thomas Dörr sowie bei Gemeindebrandinspektor Bastian Weisener und seinem Stellvertreter Michael Merker. Abschließend betonte der Rimbacher Wehrführer die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den gemeindlichen Gremien. Hier galt sein ganz besonderer Dank Bürgermeister Holger Schmitt.
Nach der Verlesung des Kassenberichts durch Jan Bechtel wurde diesem durch die Kassenprüfer Torsten Böhm und Philip Breisch eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt und der Vorstand darauf hin einstimmig entlastet. Zu neuen Kassenprüfern wurden erneut Philip Breisch und erstmals Andreas Christoffel gewählt.
„Die Freiwillige Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Rettungswesens sowie des Sicherheitskonzeptes unserer Gemeinde. Mit euren Einsätzen leistet ihr Großes und dafür danke ich euch im Namen der Bürgerinnen und Bürger, des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung.“ Mit diesen Worten brachte Bürgermeister Holger Schmitt in seiner Ansprache die große Bedeutung des Ehrenamtes, aber gleichermaßen auch seine hohe Wertschätzung für das zum Ausdruck, was innerhalb der Feuerwehren rund ums Jahr geleistet wird. Der Rimbacher Rathauschef sicherte den Wehren die notwendige Unterstützung zu und sprach in diesem Zusammenhang den neu erstellten Bedarfs- und Entwicklungsplan an. Er sei richtungsweisend und stelle die Grundlage für Qualität und Professionalität innerhalb der Rimbacher Wehren für die Zukunft da. Schmitt sprach zudem die Bedeutung der Nachwuchsarbeit und das Engagement innerhalb des Spielmannszuges an. In diesem Sinne bedankte sich der Bürgermeister ganz herzlich für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und wünschte den Feuerwehrleuten Erfolg und möglichst wenig Gefahren bei den künftigen Einsätzen.
Im Anschluss konnte Holger Schmitt gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller und der Wehrführung ausgesprochen angenehme Aufgaben erfüllen. Zum Einen konnte Dennis Fuhr in die Einsatzabteilung übernommen werden. Er wurde von Wehrführer Michael Kadel verpflichtet, bekam symbolisch seinen Einsatzhelm überreicht und wird nach entsprechender Ausbildung für Einsätze zur Verfügung stehen.
Katrin Georgi erhielt das Ehrenzeichen für hessische Feuerwehrmusiker in Silber und Leonhard Dörr sowie Hans Pfeifer wurden für sechzigjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr geehrt.
Karl-Heinz Weimar und Rudi Kadel durften jeweils die Anerkennungsprämie für vierzigjährigen aktiven Dienst in Empfang nehmen. Frank Faust und Bastian Weisener erhielten das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25-jährigen aktiven Dienst. Eberhard Bickel erhielt die gleiche Ehrung in Gold für 40-jährige aktive Feuerwehrzugehörigkeit.
Kim Janske wurde zum Feuerwehrmann und Katharina Krebs zur Oberfeuerwehrfrau befördert.
Ayla Christoffel, Kim Janske und Axel Schmitt erhielten ihre offizielle Ernennung zu Jugendbetreuern und Philip Breisch ist zukünftig einer der Rimbacher Gerätewarte.
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Rimbacher Feuerwehr nahmen die Jahresberichte wie gewohnt einen wesentlichen Raum ein und gaben in beeindruckender Weise einen umfangreichen Einblick in die Vielfalt der geleisteten Arbeit.
Dass Feuerwehrleute vielseitig einsetzbar sind zeigt die wertvolle Arbeit der Brandschutzerzieher über die Frank Schmitt berichtete. So seien auch in 2014 die bewährten Projekte mit der Grundschule und den Kindertagesstätten durchgeführt worden.
Frank Faust, verantwortlich für die Jugendarbeit innerhalb der Rimbacher Feuerwehr, legte Rechenschaft über die Arbeit seines Teams ab. 115 Stunden allgemeine Jugendarbeit und feuerwehrtechnische Ausbildung, sowie ca. 300 Stunden Vorbereitungstätigkeiten, die von den Betreuern zusätzlich zum Einsatzdienst aufgewendet wurden, ergeben eine bemerkenswerte Bilanz. Sie können in ihrer Bedeutung nicht nur für die Feuerwehr sondern auch im gesellschaftlichen Sinne nicht hoch genug eingeschätzt werden. Insgesamt 25 Jugendfeuerwehrmitglieder besuchen derzeit die Übungsstunden und nehmen darüber hinaus an den vielfältigen Aktivitäten wie Christbaumsammelaktion, Besuch der Zeltlager, Ausflüge und dergleichen teil.

Stabführerin Stephanie Roth berichtet über das abgelaufene musikalische Jahr. 23 Spielleute bilden ein solides Fundament für eine erfolgreiche Arbeit. Die Stabführerin berichtete von insgesamt 12 Auftritten im abgelaufenen Jahr, wobei die musikalischen Beiträge innerhalb von Rimbach nur eine kleine Auswahl darstellen. Sie bedankte sich abschließend für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit mit allen Fachsparten der Feuerwehr. Stephanie Roth betonte in diesem Zusammenhang den Kraftakt der Umstellung der Instrumentierung, die sich aber schon jetzt als der richtige Schritt erwiesen habe.

Hans-Erich Schuch berichtete in Vertretung des verhinderten Ehrenortsbrandmeisters Heinz Allert von derzeit insgesamt 25 Mitgliedern innerhalb der Alters- und Ehrenabteilung und wies auf die engagierte Teilnahme an allen Veranstaltungen der Wehr hin. Als geplanten geselligen Höhepunkt in diesem Jahr nannte er den Besuch der Musikparade in Ludwigshafen. Schuch bedankte sich abschließend für die gute Zusammenarbeit mit und die Unterstützung durch die Wehr.
Björn Schmitt, Chef der Leistungswettkämpfer verwies auf das sehr erfolgreiche Jahr 2014. Alle angestrebten Leistungsabzeichen habe man erreichen können und die Platzierungen der Mannschaften sprächen für sich. Ein erster und ein siebter Platz auf Kreisebene, ein sehr guter fünfter Platz beim Bezirksentscheid und ein respektabler zehnter Platz unter den 21 besten Mannschaften Hessens zeugten vom Engagement und vom Ausbildungsstand der Rimbacher Einsatzkräfte.
Konsens herrschte bei allen Berichterstattern darüber, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Wehr, mit der Wehrführung, dem Gemeindebrandinspektor und der Gemeinde wie in den zurückliegenden Jahren auch in 2014 konstruktiv und unproblematisch verlaufen sei.

Jahreshauptversammlung

Familieneabend

Kameradschaftsabend der Feuerwehr Rimbach

(OS) Man kann nicht nicht kommunizieren. Einen Beweis hierfür erlebten die Besucher des Kameradschaftsabends der Feuerwehr Rimbach. Das Kommunikation zwischen Mann und Frau dabei eine Besondere zu sein scheint, wurde beim Partnerspiel der Jugendfeuerwehr deutlich. Doch der Reihe nach: Der Einladung zum Kameradschaftsabend waren zahlreiche Gäste der Einsatzabteilung, der Alters- und Ehrenabteilung, des Spielmannszuges sowie der Jugendfeuerwehr gefolgt. Nach der musikalischen Eröffnung begrüßte Wehrführer Michael Kadel auch Bürgermeister Holger Schmitt, den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Werner Trares und den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Michael Merker unter den Anwesenden. Nach einem stärkenden Abendessen am Odenwälder Buffet zeigte die Jugendfeuerwehr mit einer Bildpräsentation Impressionen aus ihrem Dienstplan. Mit selbstgedrehten Kurzfilmen belehrten die Jugendlichen die Zuschauer über die Gefahren im Gerätehaus und den dazugehörigen Unfallverhütungsvorschriften. Den kurzweiligen und zugleich informativen Präsentationen folgten die Ehrungen verdienter Feuerwehrkameraden. Dabei wurden Jan Bechtel, Christian Allert und Michael Kadel für 25 –jährige Mitgliedschaft mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen geehrt. Jürgen Reinig kann indes auf 30 Jahre zurückblicken und erhielt aus den Händen von Bürgermeister Schmitt die Anerkennungsprämie des Landes Hessen. Zugleich ernannte Wehrführer Kadel den Jubilar zum Ehrenmitglied. Abgeschlossene Lehrgänge und geforderte Dienstzeiten weisen Sarah-Kristin Fünfstück, Kim Janske, Andreas Christoffel und Frank Faust vor. Ihr Engagement wurde von Michael Merker mit Beförderungen belohnt: Sarah-Kristin Fünfstück (Feuerwehrfrau), Kim Janske und Andreas Christoffel (Oberfeuerwehrmann) sowie Frank Faust (Hauptlöschmeister). Aus den Reihen des Spielmannszuges wurde Tanja Markert für ihren unermüdlichen Einsatz und 20 Jahre aktiven Dienst geehrt. Zu einer live Übertragung aus den Regionalstudios wurden die Gäste im Anschluss hinzugeschalten. Das schnelle Umschalten zwischen den einzelnen Sprechern brachte dabei kuriose Geschichten zu Tage. Ob die Wettkampfmannschaft tatsächlich mit einem Bollerwagen zur Übung ausrückte und sich am Ende wirklich die Kartoffelsuppe des Herbstfestes für weiterführenden Wettkämpfe qualifizierte, blieb von den Sprechern leider unbeantwortet. Den Abschluss des rund zweistündigen Programms bildete das eingangs erwähnte Partnerspiel, bei dem die Männer ihren Frauen von den Lippen lesen mussten. Neben einem Gewinnerpaar siegte die Erkenntnis, dass der Odenwälder Dialekt die einfachste Sprache der Welt ist.

Familienabend