Feuerwehr-Leistungsübungen

Die Staffel der Feuerwehr Rimbach wurde am Samstag in Dieburg Sieger bei den Feuerwehr-Leistungsübungen auf Kreisebene. Die Odenwälder siegten dabei mit der maximal erreichbaren Zahl von 100 % vor den Mannschaften Fürth II (98,89), Einhausen (98,57), Fürth I (91,54), Auerbach I (91,05) und Auerbach II (81,53). Erstmals wurden die Wettkämpfe gemeinsam mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg ausgetragen, in dessen Wertung die Gastgeber-Mannschaft von Dieburg I den Sieg erringen konnte. Im kommenden Jahr soll der Wettkampf dann im Kreis Bergstraße stattfinden.
Im Hinblick auf die von den Feuerwehren in einer modernen technischen Zeit zu bewältigenden Aufgaben sollen die Feuerwehrleistungsübungen die bereits erworbenen Kenntnisse in Praxis und Theorie festigen, ergänzen und den allgemeinen Leistungsstand anheben. Der technische und sportliche Charakter dieser Übungen soll auch Anreiz zu einem fairen Leistungsvergleich der Feuerwehren untereinander sein. Im Mittelpunkt steht die fachliche Qualifikation und die Leistung im Umgang mit den der Feuerwehr zur Verfügung stehenden Geräten. Die Rimbacher Wehr profitiert mittlerweile seit Jahrzehnten von dem durch die Wettkämpfe angeeigneten Fachwissen, was denn Feuerwehrleuten dann vor allem bei Einsätzen immer wieder zugute kommt.
Die Teilnahme an Feuerwehrleistungsübungen ermöglicht zudem den Erwerb von Feuerwehrleistungsabzeichen. Der Wettkampf besteht aus einem praktischen und einem
theoretischen Teil (Fragebogen) und wird in Leistungsstufen unterteilt.
Für den Kreis Bergstraße waren die bereits genannten 6 Staffeln / Mannschaften in Dieburg angetreten, aus dem Nachbarkreis waren es deren 8, so daß den mitgereisten „Fans“ abwechslungsreiche und spannende Wettkämpfe geboten wurden.
Alle teilnehmenden Mannschaften hatten sich in den letzten Wochen und Monaten sehr gut vorbereitet. Zuerst wurde von allen Teilnehmern ein Fragebogen beantwortet. Hier wurde das theoretische Wissen der Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden auf die Probe gestellt.
Von den Teilnehmern, die sich bereits mehrfach an den Leistungsübungen beteiligten, wurde ein weiterer Fragebogen beantwortet, da dieser Vorraussetzung für das Erreichen der Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold ist.
Nach dem theoretischen Teil stand nun die Praxis an.
Die Mannschaften (Staffel oder Gruppe) zeigten auf dem vorbereiteten Platz nun ihre praktische Leistungsfähigkeit, wobei sich die Rimbacher erneut als bärenstark und in Topform präsentierten.
Innerhalb weniger Minuten wurde ein perfekter Löschangriff vorgenommen und dabei eine Person (Puppe) gerettet. Dabei wurden die Hindernisse, wie eine verschlossene Tür, das Aufstellen einer tragbaren Leiter, sowie das Vorgehen mit einem Strahlrohr und das Löschen des angenommenen Feuers von allen Mannschaften bestens bewältigt.
Das für den Wettbewerb angereiste Schiedsrichterteam aus dem Odenwaldkreis hatte ein genaues Auge auf jeden einzelnen Handgriff.
Auf dem Sieg in Dieburg werden sich die Rimbacher Wettkämpfer um ihren Trainer Björn Schmitt aber nicht ausruhen, denn sie werden für den Kreis Bergstraße beim nun folgenden Bezirksentscheid antreten. Und dabei genießen sie „indirektes“ Heimrecht, denn dieser findet am 23.06. auf Bergsträßer Boden in Hüttenfeld statt. (RR)

Am vergangenen Samstag fand die diesjährige Inspektionsübung der Freiwilligen Feuerwehr Rimbach-Mitte statt. Zahlreiche Bürger und Vertreter der Gemeinde, sowie des Gemeindevorstandes, unter ihnen auch Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer und sein Nachfolger Holger Schmitt, hatten sich am Feuerwehrgerätehaus eingefunden, um sich ein Bild vom Ausbildungsstand der Rimbacher Wehr machen zu können.
Das Übungsobjekt wurde wie immer im Vorfeld geheim gehalten, der Ernstfall soll mittels Alarmierung schließlich so realistisch wie möglich geübt werden. Zum Einsatzleiter wurde Björn Schmitt bestimmt.
Vor der eigentlichen Inspektionsübung begrüßte Wehrführer Michael Kadel die anwesenden Gäste, seitens der Feuerwehr waren dies Kreisbrandmeister Rainer Agostin, der Rimbacher Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger und dessen Stellvertreter Bastian Weisener. Besonders freute er sich, daß auch das DRK, Ortsvereinigung Rimbach, mit 2 Fahrzeugen und 4 Einsatzkräften wieder an der Übung teilnahm und daß auch die Jugendfeuerwehr zahlreich angetreten war. Die Alters- und Ehrenabteilung war entschuldigt, da sie sich an dem Tag noch auf ihrem Mehrtagesausflug nach Abtenau befand. Nachdem die Jugendwehr mit einer kleiner Übung im Rahmen der Begrüßung ihr Können unter Beweis gestellt hatte, ging es auch schon los mit der Inspektionsübung.
Das Übungsobjekt war die Scheune der Familie Heinzelbecker in der Bismarckstraße, unweit des Marktplatzes. Gemeldet wurde ein Brand in voller Ausdehnung, 2 Personen wurden vermißt. Schmitt alarmierte von der Einsatzstelle aus die am Gerätehaus wartenden und immer noch „ahnungslosen“ Einsatzkräfte. Und diese lieferten eine gute Leistung ab. Wie Karsten Spilger bei der Nachbesprechung mitteilte, war bereits 2 Minuten nach der Alarmierung das erste Fahrzeug zur Stelle, nach 4 Minuten war Wasser auf den ersten Strahlrohren und die beiden vermißten Personen konnten nach 7, bzw. 9 Minuten von den unter schwerem Atemschutz vorgegangenen Trupps gerettet und dem DRK zur weiteren Versorgung übergeben werden.
Insgesamt wurde von den 34 Einsatzkräften, verteilt auf 5 Löschfahrzeuge, ein umfassender Angriff auf das brennende Objekt vorgetragen, bei dem natürlich auch die angrenzenden Wohngebäude geschützt werden mußten. Dabei wurde unter anderem eine Löschwasserversorgung von der Weschnitz hergestellt. Aber auch die Ortsteil-Feuerwehren wurden von Björn Schmitt fiktiv über Funk nachgefordert.
Bei der Abschlußbesprechung im Gerätehaus fand Rainer Agostin lobende Worte für die gezeigte Leistung und die gute Koordination durch Einsatzleiter Schmitt. Er betonte, daß man gerade die oft verwinkelte und dichte Bebauung im Ortskern nicht unterschätzen dürfe. Gerade im hinteren Bereich befinden sich doch viele Gebäude, welche man von der Straße her gar nicht sehen kann und bei denen man auch nicht weiß, welche potentiellen Gefahren in ihnen schlummern. Er bescheinigte der Rimbacher Wehr einen sehr guten Ausbildungsstand.
Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger und Wehrführer Michael Kadel ließen die Übung noch einmal Revue passieren und informierten über die bereits erwähnten Einsatzzeiten. Auch sie zeigten sich, ebenso wie Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer mit dem Übungsablauf sehr zufrieden.
Pfeifer selbst nahm die Gelegenheit noch einmal wahr, um lobende Worte an die Rimbacher Einsatzkräfte, auch vom DRK zu richten. Erfreut zeigte er sich auch, daß die Stärke der Jugendfeuerwehr mittlerweile wieder auf 25 Mitglieder angewachsen ist, so daß einem auch um die Zukunft des Brandschutzes in der Weschnitztalgemeinde nicht bange sein müsse. Michael Kadel bedankte sich beim scheidenden Gemeindeoberhaupt für die durchweg positive Zusammenarbeit während dessen Amtszeit, vergaß aber auch nicht, sich bei Familie Heinzelbecker für das zur Verfügung gestellte Einsatzobjekt zu bedanken.
Im Anschluß an die Inspektionsübung feierten die Rimbacher Brandschützer dann am Abend mit ihren Familien ihr wohlverdientes Grillfest, wo gemeinsam noch einige Stunden in gemütlicher Runde verbracht wurden. RR















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Am vergangenen Mittwoch waren 34 Ferienspiel – Kinder der Gemeinde Rimbach zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Rimbach-Mitte. Und diese hatte sich in diesem Jahr für ihre kleinen Gäste etwas ganz Besonderes ausgedacht, so ging es zusammen mit 8 Betreuern aus dem Kreis der Feuerwehr schon am frühen Morgen um 7 Uhr mit dem Bus nach Frankfurt, wo neben dem Rhein-Main-Flughafen im Tagesverlauf auch die Berufsfeuerwehr besichtigt wurde.
 
Schon die Ankunft am Flughafen war für die Kinder sehr beeindruckend, als es an den riesigen Gebäuden der Abflug- und Ankunftshallen vorbei zum Besucherparkplatz ging. Natürlich war der Ausflug bestens organisiert und deshalb wurde die Rimbacher Gruppe durch das Personal der Fraport AG standesgemäß begrüßt.

Spannung kam bei den Kindern auf, als es zur Sicherheitskontrolle ging. Jeder musste seine Uhr, Gürtel, Geldbeutel, Sonnenbrille etc. ablegen und wurde kontrolliert, erst danach durfte der Sicherheitsbereich, das eigentliche Flughafengelände, betreten werden. 
Bei einer Rundfahrt auf dem Flugfeld mit dem Bus konnten einige Starts und Landungen
verschiedener Flugzeuge gesehen werden, diese waren fast zum Greifen nah.
 
Und das Flughafen-Personal mußte den Kindern natürlich ganz viele Fragen beantworten. So wurde beispielsweise geklärt wie lange es den Flughafen schon gibt, wieviel es gekostet hat ihn zu bauen, wie groß das Flughafengelände ist und wieviel PS ein "Flugzeugschlepper" hat.   
Die Rundfahrt endete am Terminal 1, von dort aus ging es mit der Verbindungsbahn zum Terminal 2, wo die Besucherterrasse das Ziel war. Von hier aus hatte man nochmals Gelegenheit, die Start-und Landebahnen aus einer anderen Perspektive zu beobachten.
 
Nach diesem abwechslungsreichen und sehr spannenden Vormittag war bei den kleinen und großen Rimbachern nun erst einmal Stärkung angesagt! Auf freundliche Einladung von Fraport wurde bei der Kette mit den goldenen Buchstaben das bei den Kindern sehr beliebte Mittagessen eingenommen.
 
Doch damit war das Frankfurt-Abenteuer noch lange nicht beendet. Für den Nachmittag stand ja noch der Besuch der Feuerwache 1 (Hauptfeuerwache) der Berufsfeuerwehr Frankfurt auf dem Programm.
Vor allem die mitgereisten Jugendfeuerwehr-Mitglieder staunten nicht schlecht, denn an der Feuerwache, einem riesigen Gebäude, gibt es anstatt sechs Fahrzeugboxen wie
bei der heimischen Feuerwehr in Rimbach, sage und schreibe davon 67 !!!
 
Zwei Berufsfeuerwehrmänner nahmen die Odenwälder in Empfang und machten mit ihnen einen Rundgang, bei dem vor allem auch die mitgereisten Betreuer von der Rimbacher Wehr durchaus ins Staunen gerieten. Sie zeigten die einzelnen Fahrzeuge mit all ihrer Technik und Ausstattung. Beispielsweise einen Rüstwagen mit dem man sogar auf Schienen fahren kann, wie mit einem Zug. Im heimischen Odenwald kaum vorstellbar! Aber auch Fahrzeuge, speziell ausgestattet für schwere Unfälle, sowie Rettungsdienstfahrzeuge, sind bei der Feuerwehr Frankfurt angesiedelt.
Insgesamt arbeiten auf allen 11 Feuerwachen in der Mainmetropole 800 Feuerwehrmänner.
Um diesem eine ausgezeichnete Ausbildung zu ermöglichen, wird derzeit gerade eine riesige Übungshalle errichtet, in der man u.a. einen Industriebrand, den Brand einer Einkaufspassage, verschiedene Dachstuhlbrände usw. simulieren kann..
      
Die Kinderlöschmeister waren jedenfalls von der riesigen Feuerwache sehr beeindruckt, damit kann die vergleichsweise „kleine“ in Rimbach natürlich nicht mithalten. Besonders spannend war natürlich auch die Besichtigung der Funkleitstelle, wo an fünf Arbeitsplätzen alle Einsätze in und um Frankfurt koordiniert werden.
Nach diesem sehr erlebnisreichen Tag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird, ging es dann wieder zurück in den Odenwald. TD
 

Kreiszeltlager 2012

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

(OS) Zu Gast in Bürstadt waren die Bergsträßer Jugendfeuerwehren in der vergangenen Woche. Von Mittwoch bis Sonntag zelteten ca. 1000 Jugendliche auf dem Gelände der Hobbykicker nahe dem Bürstädter Sportzentrum. Begleitet von 7 Betreuern verbrachten auch die Rimbacher Nachwuchsbrandschützer 5 wunderbare Tage inmitten der Zeltstadt.

Doch bevor man das herrliche Sommerwetter in vollen Zügen genießen konnte, musste zunächst einmal richtig angepackt werden. Gemeinsam galt es den vollbeladenen LKW der Firma Glas Spilger zu entladen und die Zelte für die kommenden Tage aufzubauen. Bei selbstgemachten Hamburgern genossen die fleißigen Helfer nach getaner Arbeit den Sommertag. Zur feierlichen Eröffnung mit anschließender Entzündung des Lagerfeuers fanden sich viele Eltern und Aktive auf dem Zeltplatz ein. Die folgenden Tage waren gefüllt mit zahlreichen Aktionen und Attraktionen rund um das Lager. So vergnügte man sich auf einer aufblasbaren Achterbahn, rollte als lebende Kugel eine Hindernisstrecke entlang oder spielte als Kickerfigur in einem XXL Kicker das EM Finale nach. Wem die Temperaturen zu heiß wurden, planschte und tauschte im nahe gelegenen Freibad um die Wette. Am Abend unterhielt ein aktueller Zeichentrickfilm die jungen Lagerteilnehmer. Und während die einen das Lagerleben genossen, bereiteten sich andere zielstrebig auf die Abnahme der Leistungsspange vor. Seit vielen Monaten trainierten 11 Jugendliche der Gemeinde Rimbach für den Erwerb der höchsten Auszeichnung der Jugendfeuerwehr. Unter den wachsamen und strengen Augen der Wertungsrichter absolvierten die Anwärter 6 Aufgaben, welche sich in feuerwehrtechnische, sportliche und allgemeinbildende Aufgaben unterteilen. Auch auf die Disziplin der Teilnehmer wurde an diesem Tag geachtet. Sowohl hier, als auch bei allen anderen Übungen zeigten die Jugendlichen eine hervorragende Leistung und einen herausragenden Teamgeist. So starteten einige Gruppenmitglieder gleich doppelt, um 2 Kameraden die Teilnahme zu ermöglichen. Die Anspannung am Samstagabend war förmlich spürbar und die Freude daher umso größer, als allen Leistungsspangenteilnehmern das Abzeichen überreicht wurde. Bei der anschließenden Lagerdisko feierten die Jugendlichen ihren Erfolg.

Am nächsten Morgen hieß es schließlich Koffer und Zelte packen. Schnell waren die Sachen auf dem LKW der Firma Landhandel Schmitt verladen. Mit vielen tollen Erinnerungen fuhren die Rimbacher Brandschützer wieder Richtung Heimat.

(OS) 1. Internationales Weschnitztäler Floßrennen!

Die Boote stehen bereit, die Segel sind gehisst, die Flaggen gesetzt. Der Steuermann steht bereits in den Startlöchern und die Zeitmesser zählen die Sekunden…

Am kommenden Dienstag startet am Haywoodplatz in Rimbach das erste internationale Weschnitztäler Floßrennen der Jugendfeuerwehr Rimbach. In den vergangenen Wochen haben viele fleißige Floßbauer an ihren Booten gearbeitet und Feintuning betrieben. Noch schneller, noch aquadynamischer sollten die Boote werden. Ob sich die ganze Arbeit ausgezahlt hat, werden die Floßkapitäne am kommenden Dienstag in einem fairen Wettkampf ermitteln. Der Sieger wird in die Geschichte eingehen, denn noch nie wurde ein solches Rennen auf der Weschnitz ausgetragen.

Das Betreuerteam wünscht allen Teilnehmern jede Menge Spaß und stets einen Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Ausflug der Jugendfeuerwehr und des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Rimbach in den Freizeitpark Tripsdrill





Tripsdrill lockt Jung und Alt.

(OS) Kurz vor Schulstart unternahmen die Jugendfeuerwehr und der Spielmannszug der Feuerwehr Rimbach einen Tagesausflug in den Freizeitpark Tripsdrill. Am frühen Morgen startete die Gruppe Richtung Pfalz. Nach einer kurzen Rast und einem stärkenden Frühstück erreichte man den Park mit den ersten Gästen. Ausgestattet mit einem Lunchpaket für den kleinen Hunger erkundeten die Jugendlichen gemeinsam mit den Erwachsenen die zahlreichen Attraktionen. Ob Jung oder Alt, jeder ließ sich von den waghalsigen Fahrten begeistern. Immer schneller, immer höher führten die Fahrgeschäfte die Besucher an Ihre persönlichen Grenzen. Als absolute Highlights warteten zum Abschluss die gigantische Holzachterbahn „Mammut“ und die „G’sengte Sau“ auf die mutigen Teilnehmer. Aber auch die Wildwasserbahn und die Badewannen-Fahrt zum berühmten Jungbrunnen sorgten für einen ordentlichen Adrenalinkick, denn das Wasser spritzte von allen Seiten auf die Wasserratten ein. Die vielen kleinen und großen Attraktionen ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Dem Wunsch nach einer Wiederholung möchte das Organisationsteam daher gerne nach kommen.

Wandertag der Jugendfeuerwehr 2012

Ein Rekord und jede Menge Spaß!

(OS) Als gesetzlicher Feiertag ist der Tag der Deutschen Einheit am 03. Oktober ein idealer Tag zum Entspannen und Genießen. Eine schöne Wanderung in freier Natur mit Freunden bietet sich hierzu förmlich an.

Die Jugendfeuerwehr Rimbach lud am vergangenen Mittwoch alle Mitglieder, Freunde und Gönner der Jugendwehr zu einem gemeinsamen Wandertag ein. Das Organisationsteam um Jugendwart frank Faust freute sich sehr über die zahlreichen Anmeldungen der begeisterten Wanderer. Der Wandertag findet immer größeren Zuspruch, so dass dieses Jahr ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt wurde. Vor allem die große Zahl an Familien stärkt das Konzept des Wandertages.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es schließlich los. Quer durch Rimbach, vorbei an der abgerissenen Aula, zog die Wanderschar Richtung Fischteiche. Dort stärkte man sich für den kommenden Anstieg. Und während die Erwachsenen die herrliche Aussicht über die Teiche genossen, spielten die Jugendlichen eigens vorbereitete Spiele. Der Anstieg hinauf Richtung Kreiswald war die erwartet schwere Hürde. Oben angekommen schweifte der Blick der Teilnehmer über das Weschnitztal. Nach einer kurzen Rast war es schließlich nur noch ein Katzensprung bis zum geheimen Ziel, dem Waldsee bei Groß-Breitenbach.

Das Küchenteam um Chefkoch Mathias Schneider hatte in der Zwischenzeit im Gerätehaus das Essen zubereitet und an den Waldsee gebracht. Dort ließen es sich die hungrigen Wanderer sichtlich schmecken. In gemütlicher Runde genossen alle das sonnige Herbstwetter. Um die Mittagszeit kehrten alle zu Kaffee und Kuchen im Gerätehaus ein und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

Das Organisationsteam möchte sich an dieser Stelle bei allen Wanderern recht herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt dem Küchenteam für das hervorragende Essen und die perfekte Organisation.

(EB) „Es ist schon seltsam, die Einsatzleitung beim Brand seiner eigenen Scheune zu haben“, so Thomas Eberle, stellvertretender Chef der Feuerwehr Mitlechtern am vergangenen Samstag. Zum Glück war der Brand im Anwesen Eberle nur fiktiv und der Hausherr Einsatzleiter der jährlichen Großübung aller Rimbacher Feuerwehren.
So war es keine kleine Aufgabe, die er zu stemmen hatte. Die Scheune „brannte“ bereits in voller Ausdehnung als die ersten Kräfte zunächst aus Mitlechtern, dann in kurzen Abständen aus Lauten- Weschnitz, Rimbach und Zotzenbach eintrafen. Menschenleben waren nicht in Gefahr, Tierrettung war ebenfalls nicht durchzuführen. Allerdings bedurfte es besonderer Anstrengungen, weitere Wirtschaftsgebäude und vor allem das Wohnhaus vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen.
Mit insgesamt sieben Löschfahrzeugen der Großgemeinde konnte Eberle zwar aus dem Vollen schöpfen, dennoch galt es, sie effektiv zu platzieren und den enormen Löschwasserbedarf sicher zu stellen. Letzteres geschah unter Benutzung der vorhandenen Hydranten durch die zuerst am Brandherd eingetroffenen Kräfte und dann durch die Wasserentnahme aus dem nahen Lörzenbach. Hier haben sich die durch den Rimbacher Bauhof installierten beiden Staustufen bestens bewährt.
Achtzig Feuerwehrleute brachten zehn C- und drei B-Leitungen zum Einsatz und erreichten mit dieser Kraftanstrengung, dass ein Übergreifen der Flammen verhindert werden konnte. Entsprechend positiv äußerte sich dann auch Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger, der genauso wie sein Stellvertreter Bastian Weisener sowie die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilungen mit kritischem Kennerblick die Übung verfolgt hatten.
Beeindruckt und zufrieden zeigte sich neben den anwesenden Vertretern der gemeindlichen Gremien, unter ihnen der Gemeindevertretervorsitzende Josef Rothmüller, insbesondere der Erste Beigeordnete Rolf Lempp. Er überbrachte zunächst die Grüße des verhinderten Bürgermeisters Holger Schmitt um dann die ehrenamtliche Arbeit der Rimbacher Feuerwehren und deren sehr gute Zusammenarbeit zu würdigen. „Es ist eine phantastische Leistung, die sie bringen. Die Bürger können dankbar sein“ lauteten seine abschließenden Worte.
Eine ganz besondere Ehre wurde dem ehemaligen Rimbacher Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer zuteil. Er, der gemeinsam mit seiner Gattin die Großübung ebenfalls verfolgt hatte, wurde im Anschluss durch Gemeindebrandinspektor Karsten Spilger, stellvertretend für die Vorsitzenden der Feuerwehrvereine zum Ehrenmitglied aller Rimbacher Wehren ernannt. Als besonderen Dank für seine stetige Unterstützung während seiner Dienstzeit wurde ihm und seiner Frau zusätzlich ein Geschenk überreicht. Hans-Jürgen Pfeifer, für den, wie er selbst betonte, die Feuerwehr immer eine Leidenschaft gewesen sei, bedankte sich herzlich.

Bewerbung um Förderpreis der Ing-DiBa: DiBaDu und Dein Verein 2012

An alle Freunde und Gönner der Jugendfeuerwehr Rimbach,

Die Ing-DiBa fördert ehrenamtliches Engagement mit einem Förderpreis von 1.000 Euro für die 1.000 beliebtesten Vereine in Deutschland.

Die Wahl der beliebtesten Vereine erfolgt über eine Abstimmung im Internet unter https://www.ing-diba.de/ueber-uns/aktionen/. Die Vereine, welche bis zum 06.11.2012 die meisten Stimmen gesammelt haben, erhalten eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.000 Euro.

Wir, die Jugendfeuerwehr Rimbach, haben uns in der Kategorie „bis 50 Mitglieder“ angemeldet und hoffen nun auf eure Unterstützung!

Jede Stimme zählt und unterstützt unsere Jugendarbeit.

Alle Informationen zur Abstimmung findet ihr unter:
http://verein.ing-diba.de/kinder-und-jugend/64668/jugendfeuerwehr-rimbach

Der Gewinn kommt zu 100 Prozent der Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Rimbach zu Gute.

ÜBRIGENS: Jeder Teilnehmer hat 3 Stimmen. Wer also neben der Jugendfeuerwehr noch einen weiteren Verein unterstützen möchte, kann dies ohne Probleme tun. Natürlich können alle 3 Stimmen aber auch für die Jugendfeuerwehr Rimbach abgegeben werden.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Eure Jugendfeuerwehr Rimbach

i.A. Oliver Spreng
stellv. Jugendwart